Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit hat sein Breitband-Portal www.zukunft-breitband.de freigeschaltet.In dem Internetauftritt ist ein Breitband-Atlas integriert, der Privatpersonen und Gewerbetreibenden einen Überblick darüber gibt, in welch...

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit hat sein Breitband-Portal www.zukunft-breitband.de freigeschaltet.In dem Internetauftritt ist ein Breitband-Atlas integriert, der Privatpersonen und Gewerbetreibenden einen Überblick darüber gibt, in welchen Gemeinden mit welchen Techniken ein Zugang zum Breitband-Internet möglich ist. In ländlichen Gebieten existiert häufig keine Möglichkeit für einen DSL-Anschluss. Mögliche Alternativen sind beispielsweise TV-Kabel oder Satellit.

Ein zügiger Ausbau des Breitband-Internets ist dringend erforderlich. Nach Schätzungen der internationalen Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) werden Breitbandtechnologien in Industrieländern bis 2011 mit einem Drittel zum Produktivitätszuwachs beitragen. Um von diesem Wachstumsschub zu profitieren, muss die Bundesrepublik technologisch im internationalen Vergleich bestehen können. Derzeit liegt das Land mit einer Breitband-Nutzung von 18% aller Haushalte weltweit nur auf Rang 22. Zum Vergleich: In Süd-Korea liegt die Abdeckung bei 76%, in Japan bei 44%, in den USA bei 35%. Die Zahl der Breitband-Anschlüsse hat sich in Deutschland seit Jahresbeginn von rund sieben Mio. auf geschätzte 8,5 Mio. und damit um rund 20 % erhöht. Die Ausarbeitung im Auftrag des BMWA hatte im Januar 2005 begonnen. Sie zeigt, nach Gemeinden und Regionen geordnet, in welchen Gebieten welche schnellen Internet-Zugänge verfügbar sind und nennt deren Anbieter. (RM)


www.zukunft-breitband.de