Neben den traditionellen Kapitalgebern wie zum Beispiel Banken, Privatinvestoren und Venture-Capital-Gebern engagiert sich auch eine andere Gruppe bei Firmengründungen: die so genannten "Business-Angels".

Neben den traditionellen Kapitalgebern wie zum Beispiel Banken, Privatinvestoren und Venture-Capital-Gebern engagiert sich auch eine andere Gruppe bei Firmengründungen: die so genannten "Business-Angels".

Anlässlich der Herausgabe des Buches "Business Angels - der informelle Kapitalmarkt in Deutschland" im Gabler Verlag, hat die ciao.com AG ein Expertengespräch veranstaltet: Die Business Angels Friedrich von Diest und Detlev von Arnim sowie die Autoren Cyril Jaugey, Cornelius Rost und Dr. Malte Brettel diskutierten mit eingeladenen Teilnehmern unter Moderation von Anreas Vichr rund um das Thema Business Angels in Deutschland.

Es gab viele spannende Erkenntnisse über die "ominösen" Angels, die sich in der Öffentlichkeit sehr zurückhaltend zeigen. Das Buch "Business Angels", das erstmalig empirische Ergebnisse aus persönlichen Gesprächen mit 50 Angels veröffentlicht, zeigt daher einen interessanten Blick hinter die Kulissen.

Angels sind fast ausschließlich selbst Unternehmer, vorwiegend aus den Bereichen Unternehmensführung und Finanzen, inzwischen gleichverteilt über alle Altersgruppen und haben berufliche Erfahrungen mit dem Unternehmenszweck ihrer Schützlinge. "Business Angels geben nicht nur Geld. Ihr Netzwerk und ihre unternehmerische Erfahrung sind das wichtigste" bestätigt Autor und VP Online Marketing Cornelius Rost. "Fragen Sie einen Business Angel nach Referenzen und rufen Sie dort auch an. Fragen Sie, wie viele vergleichbare Beteiligungen bereits eingegangen wurden." empfiehlt Cyril Jaugey, Autor und Vorstand von Ciao. Die Studie zeigt: 432.000 DM ist das durchschnittliche Investment, das durchschnittlich in jeweils 4,8 Beteiligungen investiert wird.

Stärker als in den USA und in England verhalten sich die Deutschen risikoavers und investieren erst ab einem bestimmten Vermögen in junge Unternehmen. 50% verfügen über ein Privatvermögen von über 10 Mio. DM. 81% der Angels investieren in erster Linie aus "Spaß", der Wille, junge Unternehmen zu unterstützen (50%), sowie der Wunsch, hohe Kapitalzuwächse zu erzielen (46%) sind weitere Motivationen. Friedrich v. Diest: "Es muss Spaß machen. Mit der deutschen Einstellung, Hosenträger und Gürtel gleichzeitig, macht man als Angel keine Karriere."

Erfolgreiche Angels sind erfolgreiche Networker. Organisierte Matching Services und Branchen-Treffs sind in ihrer Bedeutung oft überschätzt: Nur 4% der Beteiligungen werden durch organisierte Services vermittelt! Cyril Jaugey, Vorstand Ciao: "Bei solchen Veranstaltungen finden Loser Loser. Als Gründer auf Kapitalsuche lese ich besser die Presseberichterstattung der letzten 2 Jahre, um rauszufinden, welche Teams Angels hatten. Denen schicke ich meine Ideen mit der Bitte um Weiterleitung. Nach dem ersten Kontakt ergeben sich die weiteren fast von selbst."

Franziska Deecke, Pressesprecherin von Ciao ist sehr zufrieden mit dem Tag: "Es ist toll, wenn man durch eigene Netzwerke die Möglichkeit hat, exklusiv Personen zusammenzubringen, die ihr Wissen untereinander austauschen und dadurch profitieren können! Das entspricht ja auch unserer Ciao-Vision: Erfahrungen weitergeben und von den Erfahrungen anderer profitieren. Diesem ersten Ciao-Roundtable werden weitere folgen!"(RS)

FIRMENPROFIL

Die ciao.com AG betreibt Europas führendes Verbraucher-Portal, das einen einzigartigen Erfahrungsaustausch zwischen Konsumenten zu aktuellen Produkten, Dienstleistungen, Trends und Themen ermöglicht. Das im August 1999 gegründete Unternehmen beschäftigt mittlerweile über 100 Mitarbeiter in 6 Ländern. Sitz des Unternehmens ist München. Die ciao.com AG wurde im Herbst 1999 durch Hubert Burda Media und Wellington Partners finanziert. Im April 2000 beteiligten sich Index Ventures und Apax & Partners.

KONTAKT:

Ciao.com AG
Franziska Deecke
Marsstr. 40
80335 München
Tel. 089/2555 1611
Fax 089/2555 1700
E-Mail: zis@ciao.com
Internet: ciao.com