Business-Integration und E-Business-Plattformen sollen in den nächsten Jahren die Top-Themen für Unternehmen sein. Es gibt inzwischen eine große Anzahl von Anbietern dieser E-Business-Plattformen, u.a. auch Iona Technologies (im Bild: Vorstand Barry Morris)

Business-Integration und E-Business-Plattformen sollen in den nächsten Jahren die Top-Themen für Unternehmen sein. Es gibt inzwischen eine große Anzahl von Anbietern dieser E-Business-Plattformen. Zu Ihnen zählt auch Iona (im Bild: Vorstand Barry Morris).

Unter Business-Integration versteht man die vollständige Integration unterschiedlichster Unternehmenssoftware und E-Commerce-Anwendungen. Dazu werden so genannte E-Business-Plattformen (Integrationslösungen) benötigt, die sowohl Anwendungen und Business-Systeme innerhalb eines Unternehmens (EAI) integrieren und diese auch mit externen Anwendungen und Systemen (B2Bi), z.B. von Geschäftspartnern und Lieferanten, verbinden.

Nach einer Studie des amerikanischen Marktforscher Gartner soll es aber nur sechs ernsthafte und auch in der Zukunft erfolgreiche Anbieter solcher E-Business-Plattformen geben. Nämlich "Microsoft.net" von Microsoft, "Websphere" von IBM, "eCommerce Transaction Platform" von Bea, "iAS8i" von Oracle, "iPlanet" von Sun und "iPortal von Iona".

Der Vorstand von Iona, Barry Morris, berief sich im Gespräch mit CYbiz auf die Gartner-Studie und vertrat die Meinung, dass andere Anbieter von E-Business-Plattformen im Zuge des Konsolidierungsprozesses der New Economy verschwinden oder von den etablierten Anbietern aufgekauft würden. Gleichzeitig stellte er aber auch heraus, dass Business-Integration für die Unternehmen eine große Herausforderung darstellen würde, weil dadurch positive Kosten- und Prozesseffekte realisiert werden könnten.

Als Beispiel nannte Morris den Iona-Kunden Boeing aus der Luftfahrtindustrie. Vor dem Projekt unterhielt Boeing über 70 verschiedene Web-Seiten mit über 70.000 Nutzern innerhalb des Unternehmens. Gleichzeitig unterhielt Boeing Geschäftsbeziehungen zu 100.000 Zulieferern. Durch Business-Integration mit Hilfe von Iona sollen neue effiziente Strukturen eingeführt, Ordnung in die alten Strukturen und Internet-Auftritte sowie alleine durch neue Prozesse Arbeitskosten in deutlich zweistelligen Millionen-Bereich (in US-Dollar) eingespart worden sein.

Morris machte aber auch klar, dass Business-Integration einen langen Zeitraum erfordert. Zwar sollen bei Boeing für die erste Business-Integration in einer Fabrik nur drei Monate benötigt worden sein. Dennoch aber - so der Iona-Boss - sei von einem permanenten Prozess auszugehen.

Iona sieht sich selbst als führender Anbieter von E-Business-Plattformen für Total Business Integration. Die schnelle Implementierung von gewinnbringenden Applikationen wie Supply Chain Automation, Logistik und Vertrieb, Customer Relationship Management (CRM) und Collaborative Commerce soll erreicht werden. Weltweit zählt Iona 4.000 Unternehmen zu seinen Kunden, Z.B. Boeing, Lufthansa, Compaq, Ericsson, Motorola, Nortel, Credit Suisse, Winterthur Versicherungen, Siemens, Commerzbank, Deutsche Bahn AG und Axa Colonia. (RS)


FIRMENPROFIL:

IONA Technologies wurde 1991 von Dr. Chris Horn, Annrai O'Toole und Dr. Sean Baker in Dublin, Irland gegründet. Iona beschäftigt weltweit mehr als 800 Mitarbeiter. Seit dem 26. Februar 1997 ist Iona an der NASDAQ notiert. Der Börsengang ging einher mit dem fünftgrößten Software-IPO (Initial Public Offering) in der Geschichte der amerikanischen Börse. Im Frühjahr 2000 wurde Iona vom Time Magazin als eines der zehn am schnellsten wachsenden Unternehmen Europas genannt. Im Geschäftjahr 2000 erreichte Iona mit einem Umsatz von 153 Mio. US-Dollar das beste Ergebnis seiner Firmengeschichte.


KONTAKT:

Iona Technologies GmbH
Uwe Lehr
Geschäftsführer Central Europe
Brunnenweg 7
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Tel. 06150/1008-0
Fax 06150/1008-10
E-Mail: uwe.lehr@iona.com
Internet: www.iona.com