C&A sorgt sich um Nachhaltigkeit. Die Textilkette setzt noch mehr als bisher auf Bio-Baumwolle für Bekleidung. Ohnehin hat das Unternehmen große ökologische Ziele.

Das Modeunternehmen will im Rahmen seiner Umweltstrategie WE C&ARE in diesem Jahr den Anteil von Bekleidung aus Bio-Baumwolle steigern. "Damit wird sich der Baumwoll-Anteil im Bio-Segment von 8.000 auf 12.000 Tonnen deutlich erhöhen und C&A mit seinem Angebot zu den führenden Abnehmern von Bio-Baumwolle gehören", sagt Unternehmenssprecher Thorsten Rolfes.

Mitglied bei B.A.U.M.

C&A ist eine Mitgliedschaft beim Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) eingegangen. Der Verein repräsentiert 500 Mitglieder der Deutschen Wirtschaft. Die mit WE C&ARE verbundenen Maßnahmen und Ziele umfassen Bio-Baumwolle, Produktsicherheit, Verpackung, Recycling, grüne Energie, das ECO-Store-Konzept sowie nachhaltige Optimierungen in Logistik und Transport. Der Modehändler "habe in diesen fünf Bereichen das Ziel, in Umweltschutzfragen zu den fünf besten Einzelhandelsunternehmen in Europa zu zählen", kündigte Rolfes an. 

Der Konsument soll dieses ökologische Engagement aber nicht teuer bezahlen. Der höhere Rohstoffpreis für Bio-Baumwolle werde nicht an die Kunden weitergegeben, betont Rolfes.

Der Verbraucher will Öko

Mit dem verstärkten Einsatz für Nachhaltigkeit erfüllt C&A Verbraucherwünsche. Die Unternehmensberatung Boston Consulting hat in einer Befragung unter 539 deutschen Konsumenten herausgefunden, dass 37 Prozent oft oder sogar hauptsächlich umweltfreundliche Produkte kaufen.

Ein Drittel würden dafür sogar auch in diesen wirtschaftlich angespannten Zeiten einen höheren Preis bezahlen.