Die Konjunkturflaute, die auch den ITK-Markt beutelt und deren Ende so sehr herbeigesehnt wird, bekommen auch die Veranstalter der weltgrößten Computermesse zu spüren. Erstmals in der Geschichte der CeBIT wurde der zunächst erneut angepeilte Ausstellerrekord verfehlt.

Mit demonstrativem Optimismus hat in Hannover die Computer- und Mobilfunkmesse CeBIT begonnen. So erwartet Bundeskanzler Gerhard Schröder von der Messe "ein Signal allgemeiner Zuversicht und des Aufbruchs", wie er am Dienstagabend in seiner Eröffnungsrede betonte.

Die Konjunkturflaute, die auch den Markt der Informationstechnologie und der Telekommunikation beutelt und deren Ende so sehr herbeigesehnt wird, bekommen allerdings auch die Veranstalter der weltgrößten Computermesse zu spüren. Erstmals in der Geschichte der CeBIT wurde der zunächst erneut angepeilte Ausstellerrekord verfehlt: 7.962 Aussteller aus 61 Ländern - 131 weniger als 2001. Und während letztes Jahr noch rund 840.000 Besucher gezählt wurden, stellt man sich jetzt vorsichtig auf 750.000 ein.

So scheint die CeBIT ihren Vorsätzen für das Jahr 2002 zu entsprechen: Mit dem Slogan "Übersichtlicher, konzentrierter, besucherfreundlicher" preisen die Veranstalter die Messe auf ihrer Website an. Wie aus Hannover zu hören ist, sind die Hallen nur mäßig besucht. Mühsam versuchen die Veranstalter, leere Ausstellungsflächen der Messe zu kaschieren. Das zu Hype-Zeiten exaltierte Standpersonal steht dieses Jahr verhalten hinter seinen Theken. Und noch ein Novum auf der CeBIT: Anfahrtsstaus und Parkplatzprobleme gibt es nicht mehr. Die CeBIT hält, was sie versprochen hat. (ST)


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