Die Berliner Flughäfen haben die Vermietungsverfahren für die Laden- und Gastronomieflächen des neuen Großflughafens Berlin-Brandenburg gestartet.

"Unser Ziel ist ein umfassender Branchenmix, der den unterschiedlichen Erwartungen und Bedürfnissen aller Fluggäste Rechnung trägt", sagte Prof. Dr. Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung der Berliner Flughäfen.

Das sogenannte Non-Aviation-Geschäft der Flughäfen hat in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen. So stieg der Anteil dieses Bereichs am Gesamtergebnis der Berliner Flughäfen von knapp 20 Prozent im Jahr 2000 auf aktuell 33 Prozent. Bis 2012 wollen die Berliner Flughäfen diesen Anteil auf 47 Prozent steigern.

Die Vergabe der Flächen erfolgt im Rahmen eines europaweiten, dreistufigen Verfahrens:

  • Präqualifikation: Interessierte Unternehmen dürfen sich um Flächen bewerben.
  • Angebotseinholung: Jede Handelsfläche wird einzeln ausgeschrieben. Die präqualifizierten Bewerber aus der ersten Stufe werden aufgefordert, ein erstes verbindliches Angebot abzugeben und Unterlagen zum Konzept einzureichen.
  • Verhandlung: Der Flughafen tritt mit den besten Anbietern in ein Verhandlungsverfahren.

Vermietungsphase bis Mitte 2010

Die Vermietungsverfahren für die „Non Aviation-Flächen" im neuen BBI-Terminal werden bis zum zweiten Quartal 2010 andauern. Die Vermietungsverfahren für Duty-free- und Gastronomieflächen sowie für die Autovermieter sind abgeschlossen.

Interessierte Händler können sich im Internet auf einer speziellen Website des Flughafenbetreibers informieren.