Angesichts der internationalen Proteste gegen das rigorose Vorgehen der chinesischen Regierung im Tibet-Konflikt, ergreift diese weitere Maßnahmen, um den eigenen Propagandaapparat auszubauen.

Angesichts der internationalen Proteste gegen das rigorose Vorgehen der chinesischen Regierung im Tibet-Konflikt, ergreift diese weitere Maßnahmen, um den eigenen Propagandaapparat auszubauen. So werden künftig, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua bekannt gab, jene Betreiber von einheimischen Homepages kontrolliert, die Landkarten bzw. Kartendienste des chinesischen Territoriums anbieten. Die Behörden werden gegen Website-Besitzer vorgehen, die Taiwan als "eigenständiges Land" darstellen. Darüber hinaus soll die Nutzung internationaler Angebote dieser Art, darunter die mit Satellitenbildern arbeitenden Google Maps oder auch Microsoft Virtual Earth, unterbunden werden.