Absatzkrise war gestern. Der Handel mit Computern war im ersten Quartal 2010 fast um ein Drittel besser als im Vorjahreszeitraum. Der Kunde tendiert zum Zweitgerät für den mobilen Onlinezugang.

Nachdem die Computerbranche im vergangenen Jahr einen starken Einbruch verzeichnen musste, laufen die Geschäfte zu Beginn dieses Jahres deutlich besser:
Im ersten Quartal 2010 gingen weltweit 84,3 Millionen Rechner über die Ladentheken – das sind 27 Prozent oder in absoluten Zahlen 18,1 Millionen Stück mehr als im Vorjahreszeitraum, melden die Marktanalysten von Gartner und IDC.

Europa stark, USA schwächer

"Das Plus wurde durch einen kräftigen Aufschwung im PC-Markt in Europa, dem Nahen Osten und Afrika hervorgerufen. Während des ersten Quartals 2010 wuchs dieser um 24,8 Prozent", erläuterte Gartner-Analyst Mikako Kitagawa. "Alle anderen Regionen verzeichnen zweistellige Wachstumsraten, obwohl die USA und Lateinamerika etwas schwächer waren als erwartet."

Privatanwender kaufen demnach derzeit gerne kleine Netbooks, allerdings ohne damit den Absatz der Desktop-PCs und Notebooks zu gefährden. Das Netbook etabliere sich vielmehr als Zweitgerät für den schnellen mobilen Zugang ins Internet, haben die Analysten festgestellt.