Der Automobil-Marktplatz Covisint entwickelt sich zur zentralen Einkaufsplattform für großangelegte Beschaffungsaktionen. Bereits in diesem Jahr wurden Transaktionen im Wert von 129 Mrd. US-Dollar über Covisint abgewickelt.

Wie das US-amerikanische Magazin Information Week berichtet, ist der Automobil-Marktplatz Covisint dabei, sich zur zentralen Einkaufsplattform für großangelegte Beschaffungsaktionen zu entwickeln. Bereits in diesem Jahr hätten die Marktplatzteilnehmer Transaktionen im Wert von 129 Mrd. US-Dollar über Covisint abgewickelt. Diese Summe entspräche nahezu 53% der geschätzten 240 Mrd. US-Dollar, die die Gründer DaimlerChrysler, Ford Motor und General Motors insgesamt an Beschaffungsvolumen hatten.

Die größte Einzelaktion fand diesen Mai statt, als DaimlerChrysler Teile für neue Automodelle im Wert von 3 Mrd. US-Dollar über Covisint bezog. Ford gibt an, seit Bestehen von Covisint bereits 70 Mio. US-Dollar eingespart zu haben und erwartet in diesem Jahr eine Gesamtersparnis von 350 Mio. US-Dollar. In den letzten 11 Monaten haben sich auch Nissan, Renault und PSA Peugeot Citroen Covisint angeschlossen.

30 der 40 führenden Automobilzulieferer, wie Johnson Controls und Delphi, arbeiten bereits mit Covisint. Delphi gab im Juli bekannt, ein eigenes, auf Covisint basierendes Portal aufzusetzen, um rund 5.000 seiner Zulieferer einzubinden. (ST)


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Covisint Europe
Internet: www.covisint.com