Im Spätherbst seiner Karriere entwickelt der Volkswagen Caddy Sportsgeist und will Gewerbetreibende mit seiner optionalen Outdoor-Optik das Arbeitsleben verschönern.

Outdoor ist in. Das belegen die nach Angaben des Deutschen Sportfachhandels im vergangenen Jahr um zwei Prozent auf 7,34 Milliarden Euro gestiegenen Umsätze.

Jetzt liefert die Nutzfahrzeugsparte von Volkswagen auch noch das passende Auto für Händler von Sportartikeln und Freizeitbekleidung: Die Hannoveraner haben ihrem Dauerläufer Caddy ein Trekking-Outfit verpasst. Mit dem Beinamen "Cross" ist Deutschlands beliebtester Stadtlieferwagen (40 Prozent Marktanteil) optisch nun auch für unwegsames Terrain gerüstet und passt damit vor jede Jack-Wolfskin-Filiale.

Getreu dem Motto, was bei den Bestsellern Polo, Golf und Touran ankommt, kann auch dem Caddy im Spätherbst seiner nunmehr bereits neun Jahre währenden Karriere zu zusätzlichen Verkäufen verhelfen.

Erstes Cross-Modell mit optionalem Allradantrieb

Und während die Pkw-Modelle mit seitlichen Schutzblanken, verkleideten Radhäusern und Unterbodenblechen nur so tun, als könnten sie durch Feld, Wald und Wiese pflügen, ist der Caddy der erste Vertreter der Cross-Reihe, der auch tatsächlich mit Allradantrieb bestellt werden kann.

"Gewerbetreibende, die ihr Fahrzeug unter der Woche beruflich und am Wochenende auch privat nutzen wollen", sieht Tobias Blase vom Volkswagen-Produktmarketing als potenzielle Kunden für den Kastenwagen im Trainingsanzug. Bislang liege der Marktanteil der Allradversionen bei acht Prozent. Das könnte sich mit der innen wie außen auch farblich aufgewerteten Cross-Variante nun noch erhöhen.

Diesel-Range beginnt bei 16.975 Euro ohne Mehrwertsteuer

Den Hauch von Abenteuer im Arbeitsalltag gibt es ab 15.795 Euro (ohne Mehrwertsteuer). Die Diesel-Range mit fünf Leistungsstufen beginnt bei 16.975 Euro. Allradantrieb kann mit dem 81 kW/110 PS- (21.515 Euro) und dem 103 kW/140 PS-Selbstzünder (25.325 Euro) kombiniert werden.

Selbst die Erdgasvariante (20.020 Euro) kommt im Sportdress daher. Nur das Maxi-Modell mit langem Radstand muss auf die optionalen Cross-Zutaten verzichten.

Amarok als Abenteurer

Foto: Volkswagen
Foto: Volkswagen
Wer seinen Handelsbetrieb noch rustikaler repräsentieren möchte, der liegt beim Amarok-Sondermodell "Canyon" richtig. Der mächtige Pick-up hat sich für den Großstadtdschungel mit Lederpolster sowie reichlich Zierrat fein gemacht und kann martialisch mit vier Zusatzscheinwerfern auf dem Dach und sinnvoll mit einem neu entwickelten Aluminiumrollo für die Ladefläche ausgerüstet werden. Der Grundpreis liegt bei 38.372 Euro.

Bernd Nusser