Sogenanntes "Cyberbulling", das bewusste Verwenden moderner Kommunikationstechnologien, um jemand anderen im Web zu schädigen oder zu diffamieren, hat sich bei jüngeren Internetnutzern zu einem ernsthaften Problem entwickelt.

Sogenanntes "Cyberbulling", das bewusste Verwenden moderner Kommunikationstechnologien, um jemand anderen im Web zu schädigen oder zu diffamieren, hat sich bei jüngeren Internetnutzern zu einem ernsthaften Problem entwickelt. Wie ein aktuell vorgelegter Bericht der Progress & Freedom Foundation (PFF), einem Washingtoner Think Tank, der sich mit der Erforschung der Auswirkungen der digitalen Revolution auf die Gesellschaft beschäftigt, bestätigt, ist die Zahl der entsprechenden Übergriffe bei Kindern und Jugendlichen in letzter Zeit "signifikant gestiegen". Um eine weitere Zuspitzung der Situation zu verhindern, reiche es nicht aus, sich allein auf ein mögliches Einschreiten der Behörden zu verlassen, die dem Mobbing-Problem im Internet vor allem durch eine strengere Gesetzgebung beikommen wollen. Vielmehr sei es endlich an der Zeit, dass auch Eltern und Schulen eine aktivere Rolle übernehmen, was die Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten der Kinder im Umgang mit neuen Medientechnologien betrifft, so die Forderung der PFF.