DaimlerChrysler führte nach eigenen Angaben vergangene Woche eine der umfangreichsten Online-Auktionen durch, die bisher über einen Internet-Marktplatz abgewickelt wurden. Der Internet-Bietprozess bestimmte die Preise für Teile von zwei neuen Produktlinien von DaimlerChrysler.

DaimlerChrysler, eines der Gründungsmitglieder des Internet-Marktplatzes Covisint, führte nach eigenen Angaben vergangene Woche eine der umfangreichsten Online-Auktionen durch, die bisher über einen Internet-Marktplatz abgewickelt wurden. Der Internet-Bietprozess bestimmte die Preise für Teile von zwei neuen Produktlinien von DaimlerChrysler.

An der Auktion auf der Covisint-Plattform, die das Auktions-Modul von Commerce One einsetzt, nahmen fünf Zulieferer teil. An über vier Tagen wurden 1.200 Teile darüber gehandelt. Das Gesamtbestellvolumen der Auktion betrug schliesslich 3,5 Mrd. Euro. Laut Unternehmensangaben zeigt die Auktion, dass selbst bei einem hohen Ordervolumen der Online-Bietprozess die Abläufe für Einkäufer und Mitbieter deutlich verkürzt und auch komplexe Aufträge erfolgreich abgewickelt werden können. In der Vergangenheit seien in erster Linie standardisierte Produkte über Auktionen vertrieben worden.

Neben Internet-basierten Produktkatalogen gehören Online-Auktionen zu den wichtigsten Beschaffungs-Aktivitäten von DaimlerChrysler und sind ein zentrales Element der DCXNET-Initiative, deren Kern die DCXNET Holding ist. Ziel der Initiative ist es, DaimlerChrysler zu einem Automobilunternehmen zu machen, das über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg vernetzt ist. (ST)


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