Google untersucht regelmäßig, wie Nutzer die Internetseiten betrachten. Die Überraschung: Der Mensch ist beim Betrachten ein Gewohnheitstier. Und: Bilder werden überschätzt.

Der Suchmaschinenbereiber Google untersucht regelmäßig mit sogenannten Eye-Tracking-Studien, wie Internetnutzer die hauseigenen Suchergebnisseiten wahrnehmen. Die Erkenntnisse offenbaren die Neigung des Menschen zu bestimmten Verhaltensmustern.

Überraschend ist dabei, dass das menschliche Auge sich gerne die Suchergebnisse in der Reihenfolge anschaut, also von oben nach unten. Visuelle Elemente wie Bilder sind demnach nicht so entscheidend, wie man vielleicht gedacht hat.

Das "Entdecker-Verhalten"

Wie bereits in früheren Studien zu erkennen war, bildet sich eine Art F-Schema ab: Das Phänomen resultiert vermutlich aus einem unbewussten und bei Menschen oft gleich ablaufenden "Entdecker-Verhalten".

Demnach scannen Menschen zunächst die Internetseite oben in horizontaler Richtung. Danach wandern sie etwas nach unten, um die Augen dann nach rechts wandern zu lassen. Schließlich werfen sie noch einen eher flüchtigen Blick auf die restlichen Einträge, in dem sie links nach unten weitersuchen.

Details zur Studie gibt es auf Englisch im Google-Blog: