Computerwissenschaftler an der John Hopkins University haben gezeigt, dass das Encoding von VoIP-Telefonaten mittels variabler Bitrate ein Sicherheitsrisiko darstellt.

Computerwissenschaftler an der John Hopkins University haben gezeigt, dass das Encoding von VoIP-Telefonaten mittels variabler Bitrate ein Sicherheitsrisiko darstellt. Das liegt daran, dass durch das Kompressionsverfahren von Sprache Datenpakete mit charakteristischer Größe entstehen, die auch bei einer Verschlüsselung erhalten bleiben. Daher können Phrasen auch in vermeintlich sicheren Übertragungen identifiziert werden. In Tests konnten die Forscher bestimmte Ausdrücke im Mittel mit 50-prozentiger Genauigkeit erkennen - eine Warnung, dass derartige Datensicherheitsrisiken noch nicht ausreichend erforscht sind.