Die Möbelhändler blicken auf ein gutes Jahr zurück: Vor allem Büromöbel waren gefragt. Aber auch die Onlinehändler freuen sich über steigende Umsätze.

Der deutsche Möbelhandel ist im Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 Prozent auf 30,7 Milliarden Euro Gesamtumsatz gewachsen, zeigt der Möbelreport 2012 des Europäischen Handelsinstituts im Auftrag des Mittelstandsverbunds (ZGV).

Der Wachstumstrend in der Möbelbranche zeigt sich demnach besonders bei Büromöbeln, deren Umsatz im vergangenen Jahr von rund 2,2 Milliarden Euro 2010 um knapp 10 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro gestiegen ist. Diese Steigerung lasse sich mit der Erholung des Marktes nach der Finanzkrise erklären.

Der Siegeszug des Onlinehandels macht vor dem Möbelkauf nicht Halt: So ist der Umsatz des Versandhandels mit Möbeln um gut 6 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro gewachsen. Fast zwei Drittel davon entfallen auf das Internet.

Der allgemeine Trend zum E-Commerce wird sich dem EHI zufolge im Möbelhandel auch weiter bestätigen, besonders weil immer neue technologische Möglichkeiten das komfortable Einkaufen begünstigten. So könnten die unterschiedlichen Variationen von Möbeln - etwa was Farbe und Materialien angeht - im Internet vielfältig dargestellt werden, während der stationäre Händler oft nur ein Muster zeigen könne.

DH

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Möbelhandel: Kleine Händler können mit Webshops in der Nische punkten