Das Weihnachtsgeschäft hat Douglas ein Umsatzplus beschert - aber nur in Deutschland. Die Filialen im Ausland bleiben Problemfälle.

Die Douglas Holding hat im Weihnachtsgeschäft trotz der Wirtschaftskrise seinen Gewinn gesteigert. Das teilte das Unternehmen am Dienstag in Hagen mit.

Das Weihnachtsquartal ist mit Abstand das wichtigste für die Douglas und trägt in der Regel mit über 90 Prozent zum Gesamtjahresergebnis bei. Konzernweit legte der Umsatz im vierten Quartal 2009 um 0,5 Prozent auf 1,128 Milliarden Euro zu. Vor allem die deutschen Verbraucher hätten dem Unternehmen die Treue gehalten.

Für das Ende September auslaufende Gesamtgeschäftsjahr 2009/10 erwartet das Unternehmen ein leichtes Umsatzwachstum um bis zu zwei Prozent.

Das Auslandsgeschäft lief allerdings weiterhin schwach.

Online-Handel floriert

Positiv beeinflusst wurden die Ergebnisse des von Oktober bis Dezember reichenden ersten Geschäftsquartals auch von dem neuerdings vollkonsolidierten Online-Buchhändler buch.de

Wie Douglas weiter mitteilte, legte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im Quartal um 3,5 Prozent zu auf 178,9 Millionen Euro. Vor Steuern verdiente Douglas 141,7 Millionen Euro und damit 6,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Überschuss kletterte von Oktober bis Dezember um 9,2 Prozent auf 96,3 Millionen Euro.

Zur Douglas Holding gehören neben den Douglas-Parfümerien, die Buchkette Thalia, der Juwelier Christ, die Modehäuser AppelrathCüpper sowie die Süßwarenläden Hussel. Das Auslandsgeschäft lief weiterhin schwach. Positiv beeinflusst wurden die Ergebnisse des von Oktober bis Dezember reichenden ersten Geschäftsquartals auch von dem neuerdings vollkonsolidierten Online-Buchhändler buch.de.