Ob Swasiland oder Schweiz: Hiesige Onlinehändler verkauften 2013 über den Onlinemarktplatz eBay in 210 Länder. Unter den Top 10 der Exportziele wie auch der spendabelsten Besteller befinden sich jedoch nur Europäer.

Bei eBay gewinnt der grenzüberschreitende Handel weiter an Bedeutung. Im vergangenen Jahr verkauften Händler in Deutschland in 210 verschiedene Länder, darunter auch exotische Ziele wie Bahrain, Kirgisistan, Tuvalu und Swasiland, meldet der Onlinemarktplatz. Am liebsten kauften dabei die europäischen Nachbarn online in Deutschland ein: Die Top 10 Exportziele befinden sich alle auf dem europäischen Kontinent. Auf Platz eins liegt dabei Österreich gefolgt von der Schweiz,
gefolgt von den westlichen Nachbarn Niederlande und Frankreich. Im Mittelfeld der Top 10 liegen Italien, Dänemark und Polen. Auf den Rängen acht bis zehn folgen die Käufer aus Belgien, Tschechien und Luxemburg.

Am spendabelsten zeigten sich demzufolge 2013 die polnischen und tschechischen eBay-Nutzer beim Einkauf in Deutschland – sie gaben durchschnittlich das meiste Geld pro Artikel aus. Dahinter liegen die Dänen und Belgier gefolgt von Konsumenten aus den Niederlanden, Italien und Österreich. Den achten bis zehnten Platz belegen Frankreich, Luxemburg und die Schweiz.

Mittlerweile bieten somit mehr als 80 Prozent der kleinen und mittelständischen Händler auf der ganzen Welt ihre Ware grenzüberschreitend bei eBay an. Auch über den Onlinemarktplatz hinaus gewann der grenzüberschreitende Handel an Bedeutung für das gesamte Unternehmen: So wuchs das international über eBay und die Zahlungstochter PayPal getätigte Handels- und Zahlungsvolumen im 1. Quartal 2014 weltweit um 24 Prozent, heißt es. Dies entspricht einer Summe von 13 Milliarden US-Dollar (rund 9,33 Milliarden Euro) und einem Anteil von 22 Prozent am gesamten Handels- und Zahlungsvolumen von eBay.