Der Nutzung der digitalen Signatur steht nichts mehr im Wege: Das Trustcenter der Deutschen Post hat in der vergangenen Woche die Genehmigungsurkunde der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post erhalten.

Der Nutzung der digitalen Signatur steht nichts mehr im Wege: Das Trustcenter der Deutschen Post hat in der vergangenen Woche die Genehmigungsurkunde der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post erhalten.

Damit ist der offizielle Startschuss für "eTrust" gefallen, eine Dienstleistung der Deutschen Post AG. Ab sofort kann das Trustcenter Personen zertifizieren und Signaturkarten ausgeben, mit denen die digitale Signatur möglich ist. Der Nutzer kann damit per Internet eine rechtsverbindliche Unterschrift leisten.

Die Deutsche Post Signtrust, ein Geschäftsfeld der Deutschen Post, schafft mit "eTrust" einen entscheidenden Schritt für die Sicherheit der elektronischen Kommunikation und des Internet-Handels. Die Genehmigung zum Betrieb einer Zertifizierungsstelle nach dem Deutschen Signaturgesetz erhalten nur Einrichtungen, die Zuverlässigkeit und Fachkunde nachweisen und den hohen Sicherheitsanforderungen, die in dem Gesetz verankert sind, gerecht werden.

Das Trustcenter der Deutschen Post befindet sich in einem Hochsicherheitstrakt in Darmstadt. In dem ehemaligen Schutzbunker werden die Chipkarten produziert und mit der Identität der Kunden verknüpft. Die digitale Signatur erfolgt aus einer Anwendung heraus mittels einer Chip-Karte, einer PIN-Nummer und einem Chipkartenlesegerät. Die dafür notwendige Zertifizierung beantragt und erhält der Nutzer bei der Deutschen Post Signtrust. Durch Einsatz seiner Chipkarte und des PIN-Codes versieht der Nutzer Nachrichten, Formulare oder Bestellungen mit seiner digitalen Signatur, kann sie verschlüsseln und mit einem Zeitstempel versehen.


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