Die Verbraucher sind in chronischer Kauflaune, doch nicht jede Branche spürt das. Bei Heimtextilien gab es 2013 einen Umsatzrückgang. Langsam, aber stetig gewinnt der Onlinehandel an Bedeutung.

Der Markt für Haus- und Heimtextilien kann von der guten Konsumstimmung nicht profitieren. Laut Institut für Handelsforschung (IfH) Köln hat die Branche im vergangenen Jahr 9,3 Milliarden Euro umgesetzt. Das ist im Vergleich zu 2012 ein Rückgang um 2,4 Prozent.

Gewinner ist auch in dieser Branche der Onlinehandel. Hier wurde 2013 laut IfH rund ein Fünftel des Marktvolumens umgesetzt - das ist im Vergleich zu 2012 ein Anstieg um 7 Prozent. "Auch der Heimtextil-Markt wird sich auf weiter wachsende Onlineumsätze einstellen müssen", sagt Uwe Kröger, Autor der entsprechenden IfH-Branchenstudie.

Der Blick auf 2018 zeige, dass der Onlineanteil mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 3,88 Prozent zwar im Vergleich zum Gesamthandel unterproportional steige. "Dennoch werden hier mit 2,25 Milliarden Euro nennenswerte Beträge über die Online-Ladentische umgesetzt werden", betont Krüger.

Der IfH-Experte prognostiziert für 2018 einen Onlineanteil in der Branche von rund 24 Prozent.