Der PC-Absatz in Deutschland ist im vergangenen Jahr wieder gestiegen - vor allem dank der Mini-Notebooks. Trotzdem hatten die Hersteller weniger Geld in der Kasse.

Rund 12,7 Millionen Geräte setzten die Hersteller ab, 4,2 Prozent mehr als 2008, berichtet das IT-Marktforschungsunternehmen Gartner.

Acer konnte im vierten Quartal 2009 mit rund 808.000 Laptops und fest installierten Computern den größten Absatz für sich verbuchen und seine Marktführerschaft ausbauen. Demnach betrug der Marktanteil des PC-Herstellers 19,4 Prozent. Hewlett Packard (462.000), Asus (414.000) und Dell (354.000) folgen. Die Aldi-Marke Medion verkaufte 325.000 PCs.

Umsätze gehen weiter zurück

Verkaufsschlager waren im vergangenen Quartal einmal mehr die sogenannten Mini-Notebooks (Netbooks). Sie sind kleiner und günstiger als Laptops, was dazu führte, dass trotz insgesamt mehr verkaufter Geräte der Umsatz zurückging. "Wenn dieser Trend andauert, wird sich der Markt in Deutschland weiter konsolidieren", sagte Gartner-Analystin Meike Escherich.

Der positive Trend mache sich in ganz Westeuropa bemerkbar. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage im vergangenen Jahr ist der PC-Markt für Endverbraucher gewachsen.

Windows 7 beschleunigt Aufwärtstrend

Insgesamt wurden fast 65 Millionen Computer verkauft. Für das laufende Jahr zeigen sich die Gartner-Analysten zuversichtlich, dass auch die Nutzung von Computern im gewerblichen Bereich wieder zunimmt. Zudem werde das neue Computer-Betriebssystem Microsoft Windows 7, das sich nach Angaben des Softwareherstellers gut verkauft, den Aufwärtstrend noch beschleunigen.