Die Engländer sind die schlechtesten Schenker Europas: Sie geben rund 708 Millionen Euro für Geschenke aus, die die Beschenkten nicht haben wollen. Deutschland landet beim unvorteilhaften Ranking auf Platz Zwei.

Die Deutschen sind freigiebig: Rund 400 Euro gibt jeder Mensch hier zu Lande statistisch gesehen jährlich für Geschenke zu Weihnachten, Geburtstage & Co. aus, so das Ergebnis einer aktuellen Studie der GfK im Auftrag der Messe Frankfurt.

Allerdings treffen sie nicht immer den Geschmack der Beschenkten, wie wiederum eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS-RI UK im Auftrag des Onlinemarktplatzes eBay herausgefunden hat: Die Summe der ungeliebten Geschenke allein unterm Weihnachtsbaum liegt in Deutschland demnach bei 707,2 Millionen Euro.

Dabei sind die Deutschen im Vergleich zu 2009 wieder etwas treffsicherer geworden - vor zwei Jahren lag die Summe nämlich noch bei 814,2 Millionen Euro. 2008 "verschenkten" sich die Deutschen jedoch nur um 562,6 Millionen Euro.

Engländer sind die schlechtesten Schenker

Somit landen die Deutschen knapp hinter England auf Platz zwei der schlechtesten Schenker Europas. Die Briten konnten sich mit 708,2 Millionen falsch investierten Euro die unvorteilhafte Führung des diesjährigen Rankings sichern.

Ein glücklicheres Händchen bei der Geschenkauswahl haben demnach die Franzosen: Mit einer Summe von 468 Millionen Euro liegen sie weit hinter den Briten und Deutschen und können sogar die deutsche Gesamtsumme von 2008 unterbieten.