Immerhin bleiben über ein Dutzend Standorte erhalten - voraussichtlich. Denn die insolvente Modekette Mexx soll weiterhin in Deutschland vertreten sein. Der März dürfte mehr Klarheit bringen.

Nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über die deutschen Töchter der niederländischen Modekette Mexx soll etwa die Hälfte der Läden in Deutschland erhalten bleiben. Verhandelt werde derzeit über die Weiterführung von etwa 15 bis 16 Geschäften, berichtete der zum Insolvenzverwalter bestellte Düsseldorfer Rechtsanwalt Georg Kreplin am Dienstag. Damit könnten zwischen 100 und 150 Arbeitsplätze erhalten werden. Bis Mitte März solle eine Lösung für die deutschen Läden gefunden werden, hieß es.

Ende 2014 hatte die Modekette hierzulande noch 35 Shops und insgesamt rund 500 Beschäftigte. Die Zahlen hätten sich mittlerweile auf 28 Läden und 380 Beschäftigte reduziert, berichtete Kreplin. Die Markenrechte des Modehändlers mit Sitz in Korschenbroich bei Mönchengladbach waren zuvor an eine Tochter des türkischen Textilkonzerns Eroglu verkauft worden.

Eroglu betreibt unter Colin's und Loft zwei eigene Ladenketten. Unter Colin's gibt es 600 Geschäfte in 38 Ländern, unter Loft 86 Filialen in zehn Märkten.

Ein Sprecher des Düsseldorfer Amtsgerichts bestätigte auf Anfrage die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über die für den Betrieb der Shops zuständige Mexx Modehandels GmbH und die Mexx Holding GmbH. Mexx hatte im Dezember Insolvenz angemeldet.

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