Im Branchenreport "Online-Handel" des Instituts für Handelsforschung (IFH) werden die Anteile am Online-Handel für einzelne Sortimente und Konsumgüter dargestellt. Zwischenfazit: Das Wachstum einiger Sortimente beginnt zu stagnieren, während einige Nachzügler erstaunliche Zahlen vorlegen.

Insgesamt ist der deutsche B2C-E-Commerce-Markt von 2013 auf 2014 um rund 11 Prozent gewachsen und hat mit 42 Milliarden Euro einen neuen Rekord aufgestellt.

Erste Sättigungszeichen sind klar im Segment Mode & Accessoires zu erkennen, das 2014 deutlich unterdurchschnittlich gewachsen ist. 6,7 Prozent betrug hier das Wachstum, während im Vorjahr noch kräftig im zweistelligen Bereich zugelegt werden konnte. Zu den Nachzüglern, die jetzt deutlich zulegen, gehören Lebensmittel und Drogeriewaren (Fast Moving Consumer Goods = FMCG). Mit einem Plus von 22 Prozent sind sie der absolute Umsatzgewinner.

Ähnlich positiv verliefen die Geschäfte im Bereich Schmuck & Uhren (+ 18,2 Prozent) sowie Heimwerken & Garten (+ 16 Prozent). Die Konsumenten haben 2014 vor allem Teppiche, Fahrräder und Wohnleuchten stärker online gekauft. Diese Konsumgüter konnten 2014 ebenfalls ein Online-Wachstum von über 20 Prozent verzeichnen, legten also deutlich über dem Durchschnitt zu.

Deutlich unter dem Durchschnitt bleiben viele Produkte, die bereits seit einigen Jahren online gekauft werden, wie beispielsweise Bücher, aber auch Kinderkleidung.

Die Studie kann hier bestellt werden.