Nach einem Bericht der FAZ vollzieht sich in der Informationstechnik (IT) ein Wandel, der von vielen Informatikern der Universitätsszene bislang bestritten wurde: Die tot geglaubten Großrechner sind wieder gefragt. Bislang gab es in Expertenkreisen fast die einhellige Einschätzung, dass nur noch verbundene Netzwerkrechner (Server) geeignet seien, jede denkbare Rechenaufgabe zu lösen.

Nach einem Bericht der FAZ vollzieht sich in der Informationstechnik (IT) ein Wandel, der von vielen Informatikern der Universitätsszene bislang bestritten wurde: Die tot geglaubten Großrechner sind wieder gefragt. Bislang gab es in Expertenkreisen fast die einhellige Einschätzung, dass nur noch verbundene Netzwerkrechner (Server) geeignet seien, jede denkbare Rechenaufgabe zu lösen. Für Werner Altmann von der Gesellschaft für Informatik sind Großrechner ein Relikt der Vergangenheit. Daher sei es Unsinn, den Informatikstudenten diese "steinzeitlichen" Technologien wieder beizubringen. "Heutzutage bestehen leistungsstarke Rechensysteme aus dem Verbund von kleinen, wiederum sehr leistungsstarken Maschinen", betont Altmann. (KC)