Viele haben es immer noch nicht begriffen: Virenattacken können immense finanzielle Einbußen zur Folge haben. Gerade KMUs können schwer getroffen werden: Die zu Network Associates gehörende McAfee Security Consumer hat in einer Studie ermittelt, dass kleine und mittelständische Unternehmen durch Virenattacken im Zeitraum einen Verlust von 3,3 Mrd. Euro und einen Ausfall von 2,2 Mio. Tagen zu verzeichnen hatten.

Viele haben es immer noch nicht begriffen: Virenattacken können immense finanzielle Einbußen zur Folge haben. Gerade KMUs können schwer getroffen werden: Die zu Network Associates gehörende McAfee Security Consumer hat in einer Studie ermittelt, dass kleine und mittelständische Unternehmen durch Virenattacken im Zeitraum einen Verlust von 3,3 Mrd. Euro und einen Ausfall von 2,2 Mio. Tagen zu verzeichnen hatten.

Befragt wurden Mitglieder des britischen Verbands mittelständischer Unternehmen FSB (Federation of Small Business). Laut McAfee ließen sich die Zahlen zum Teil auch auf Deutschland übertragen. Nicht in Zahlen ausdrücken lassen sich die teilweise noch schwerer wiegenden Vertrauensverluste und Störungen der laufenden Geschäftsbeziehungen. Zwar sind sich die meisten Teilnehmer an der Studie der Gefahr bewusst, die von den in virtuellen Kanälen herumstreunenden digitalen Kakerlaken ausgehen. 91% der Befragten gehen davon aus, dass die Cyber-Kriminalität zunehmen wird. Wenn man sich einer Gefahr aber bewusst ist und trotzdem nichts unternimmt, dann ist das ignorant verleitet zu dem Schluss, dass diejenigen auch noch Freude daran haben, sich ins eigene Fleisch zu schneiden. 12% gaben jedenfalls an, über keinen Virenschutz zu verfügen, satte 43% haben keine Firewall, um sich vor Hackern zu schützen.

"Viele Mittelständler stimmen darin überein, dass Cyber-kriminalität ein ernstes Problem darstellt. Dennoch unterlassen sie es, alle Computer zu schützen bzw. Schutzsysteme regelmäßig zu aktualisieren", sagt Peter Scargill, IT-Beauftragter des FSB. "Angriffe von Viren oder Hackern können verheerende Auswirkungen auf KMUs haben - sie sollten anfangen, sich um einen umfangreichen Schutz zu kümmern." Trotz des starken Medienechos, das Virenattacken in den vergangenen Jahren immer wieder verursacht hätten, werde die Aktualisierung der Virenschutz-Software von den KMUs auf breiter Front vernachlässigt. Nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten (57%) führt regelmäßige Viren-Prüfungen durch. Kaum verwunderlich ist die Erkenntnis, dass in vielen KMUs die Regel 'Vorbeugen ist besser als heilen' missachtet wird - ein Drittel installierte ein Virenschutzsystem erst, nachdem es von einem Virus befallen war. (AP)


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