Die Konjunkturflaute trifft auch das Geschäft der Handelsvertreter: Deren Umsatz ist 2008 stark gesunken.

Der bei persönlichen Terminen oder Verkaufspartys in Kundenwohnungen erzielte Umsatz sank im vergangenen Jahr um fünf Prozent auf 1,74 Milliarden Euro, teilte der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland in Berlin mit. Dabei verbuchten die Telekommunikations- und Energiebranche weiterhin Zuwächse, während Haushaltswaren und Konsumgüter Einbußen erlitten.

Zu schaffen mache dem Direktvertrieb, dass Außendienstmitarbeiter schwieriger zu finden seien, hieß es. Die zuletzt starke Zunahme von Minijobs binde ein Arbeitskräftepotenzial, das der eigenen Branche fehle.

Zum Jahreswechsel gab es den Angaben zufolge 163.000 teils nebenberuflich tätige Mitarbeiter (Ende 2007: 177.000).

Der Bundesverband Direktvertrieb vereint nach eigenen Angaben 36 Mitgliedsfirmen, darunter die Deutsche Telekom, Avon, Lichtblick, Tupperware und Yello Strom.