Douglas soll nach dem Willen seines neuen Großinvestors Advent expandieren. Kleine Anleger stören dabei nur noch - sie sollen nun abgefunden werden.

Der US-Investor Advent will die noch verbliebenen Kleinaktionäre aus dem Handelskonzern Douglas herausdrängen. Die Bietergesellschaft von Advent habe ein Squeeze-out-Verfahren eingeleitet, teilte die Douglas Holding AG am Dienstag in Hagen mit. Squeeze-out heißt übersetzt ins Deutsche hinausdrücken.

Die voraussichtlich im Mai stattfindende Hauptversammlung solle das Übertragen der übrigen Aktien auf die neue Mehrheitsaktionärin gegen eine angemessene Barabfindung beschließen.

Die Bietergesellschaft hat bereits Zugriff auf mehr als 96 Prozent der Douglas-Anteile. Advent plant im Schulterschluss mit der Douglas-Gründerfamilie Kreke eine Expansion der Douglas-Parfümerien und Christ-Schmuckläden.