Douglas ist bereit für das Comeback an der Börse und den Kapitalmarkt. Die Eigentümerfamilie Kreke will aber Gesellschafter bleiben.

Die Parfümeriekette Douglas wagt sich erneut aufs Börsenparkett. Noch in diesem Jahr wollen die Douglas-Eigner - eine Holding aus Fonds, die vom Investor Advent beraten werden - Anteile am Kapitalmarkt anbieten, teilte das Unternehmen mit. Die Eigentümerfamilie Kreke, die einen Minderheitsanteil hält, wolle weiter Gesellschafter bleiben.

"Jetzt ist die Zeit für das nächste Kapitel gekommen“, sagte Henning Kreke, Vorstandsvorsitzender der Douglas AG laut Mitteilung. "Auch in Zukunft wird die Familie Kreke als Gesellschafter bei Douglas engagiert bleiben."

Man will "zügig voranschreiten"

Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben mit einem Marktanteil von 17 Prozent die größte Parfümeriekette Europas. Im Geschäftsjahr 2013/2014 erzielte das Unternehmen mit rund 17.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro. Die Douglas Holding, zu der neben Parfümeriesparte auch die Buchhandelskette Thalia und die Modekette AppelrathCüpper gehören, war bereits einmal an der Börse notiert, hatte sich aber 2013 zurückgezogen.

Wann Details zum Börsengang bekanntgegeben werden, sagte ein Douglas-Sprecher zunächst nicht. Man wolle aber "zügig voranschreiten". Zuletzt hatte es immer wieder Verkaufsgerüchte gegeben.  "Ein Börsengang bietet uns einen direkten Zugang zum Kapitalmarkt. Investoren haben die Gelegenheit, in ein europaweit führendes Unternehmen zu investieren, das seine Profitabilität in den vergangenen Jahren deutlich gesteigert hat und in einem Segment tätig ist, das schneller wächst als der Gesamtmarkt", teilte Kreke weiter mit.