Nun ist es offiziell: Der Handelskonzern Douglas hat Gespräche mit einem Finanzinvestor bestätigt. Es geht dabei um eine "wesentliche Beteiligung" am Unternehmen

Es würden nach wie vor Gespräche zwischen der Gesellschaft, Vertretern verschiedener Aktionäre und einem Finanzinvestor über den möglichen Erwerb einer wesentlichen Beteiligung des Investors an der Douglas Holding AG im Rahmen eines öffentlichen Übernahmeangebots geführt.

Das teilte der Hagener Konzern am Freitag in einer Pflichtmitteilung mit. Ob es tatsächlich zu einer Transaktion komme, sei aber nach wie vor unklar, hieß es.

Den Namen des Finanzinvestors nannte das Unternehmen dabei nicht. Verschiedenen Medienberichten der vergangenen Wochen zufolge soll angeblich der US-Finanzinvestor Advent an Douglas interessiert sein.

Viele Spekulationen

Der Handelskonzern mit seinen knapp 24.000 Mitarbeitern steht seit längerem im Zentrum von Spekulationen. Im Januar hatte die Gründerfamilie Kreke öffentlich gemacht, dass sie das Gespräche mit Finanzinvestoren suche, um den eigenen Douglas-Anteil von knapp 13 Prozent aufzustocken.

Größter Douglas-Aktionär ist die Oetker-Gruppe mit 25,8 Prozent. Der Drogerieunternehmer Erwin Müller hält früheren Medienberichten zufolge 10,8 Prozent der Anteile und soll über Optionsgeschäfte zudem Zugriff auf weitere rund 15 Prozent haben.