So schnell ändern sich die Zeiten. Vorige Woche war noch von einem Börsengang der Douglas-Parfümerien die Rede - seit heute ist alles anders. Gründerfamilie Kreke bleibt aber weiter am Unternehmen beteiligt.

Deutschlands größte Parfümeriekette Douglas kommt doch nicht zurück an die Börse. Stattdessen übernimmt der Finanzinvestor CVC Capital Partners die Mehrheit am Unternehmen, wie Douglas und der bisherige Mehrheitsaktionär Advent mitteilten. Die Gründerfamilie Kreke bleibt auch weiterhin an der Parfümeriekette beteiligt - wenn auch "nur" mit 15 Prozent.

Die erst in der vergangenen Woche angekündigten Pläne für einen Börsengang würden nicht weiterverfolgt, hieß es in der Mitteilung. Zum Kaufpreis machten die Beteiligten keine Angaben. Der Finanzinvestor Advent und die Gründerfamilie Kreke als Minderheitsaktionärin hatten Douglas 2013 von der Börse genommen, um das Unternehmen neu auszurichten.

Im Geschäftsjahr 2013/2014 erzielte Douglas einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro. Der Anteil des Onlinegeschäfts, das in 15 Länder etabliert ist, trug im Geschäftsjahr 2013/2014 nach Unternehmensangaben über 8 Prozent zum Gesamtumsatz bei. In Deutschland hält Douglas im Onlinegeschäft einen Marktanteil von über 50 Prozent, heißt es weiter.