Wenn nur Thalia nicht wäre. Wegen der schwächelnden Buchhandelstochter kann der Douglas-Konzern seinen Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr nur leicht steigern. Für Aktionäre gibt es aber eine schlechte Nachricht.

Der Handelskonzern Douglas hat seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2011/12 geringfügig gesteigert. Wegen der Schwäche der Buchhandelstochter Thalia und einer schwachen Nachfrage im Ausland legten die Erlöse in dem Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr um 1,7 Prozent auf 3,44 Milliarden Euro zu, wie Douglas am Dienstag in Hagen mitteilte. Auf vergleichbarer Basis fiel das Plus noch geringer aus.

Der Konzern, der Parfüm, Schmuck, Bücher, Mode und Süßwaren verkauft, hatte bereits Anfang des Jahres nur einen kleinen Umsatzzuwachs in Aussicht gestellt und sah sein Ziel erreicht.

Rückgang beim operativen Ergebnis erwartet

"Vor dem Hintergrund der branchenbedingt anhaltend rückläufigen Umsatzentwicklung in unseren Thalia-Buchhandlungen sowie in einigen Auslandsmärkten sind wir mit dieser Entwicklung einigermaßen zufrieden", sagte Vorstandschef Henning Kreke laut Mitteilung.

Wegen der Aufwendungen für die Sanierung von Thalia erwartet der Konzernchef beim operativen Ergebnis (EBITDA) im Gesamtjahr einen Rückgang auf gut 200 Millionen Euro (Vorjahr: 292,9). Die Dividende für 2011/12 wird voraussichtlich gestrichen.