Die Douglas-Gruppe stattet in Zusammenarbeit mit der Kreditkartenorganisation MasterCard ihre Filialen bundesweit mit der kontaktlosen NFC-Technologie aus.

Bereits bis Ende Oktober 2011 sollen deutschlandweit 2.300 Kassen-Terminals in den Fachgeschäften der Douglas-Gruppe um die kontaktlose NFC-Technologie erweitert werden.

Somit ist die Gruppe mit den fünf Geschäftsbereichen Douglas, Thalia, Christ, AppelrathCüpper und Hussel nach eigenen Angaben das erste Unternehmen, das bundesweit auf die neue Bezahlfunktion setzt.

Beim Einkauf wird eine mit "PayPass" ausgestattete MasterCard-Kreditkarte, Maestro-Karte oder MasterCard Prepaidkarte an das Kartenlesegerät gehalten. Durch ein optisches und ein akustisches Signal wird der Bezahlvorgang bestätigt.

"Komfortables Shoppingerlebnis"

"Ein komfortables Shoppingerlebnis ist genau das, was wir unseren Kunden bieten wollen. Damit können wir jetzt bundesweit eine weitere attraktive Bezahlalternative bieten", sagte Olaf Schrage, Geschäftsführer der IT-Tochter Douglas Informatik & Service.

Als international tätiges Unternehmen plane Douglas zudem die Einführung der NFC-Technologie auch außerhalb Deutschlands, sagte Schrage.

"Die Einführung von PayPass bei Douglas ist wesentlicher Bestandteil unserer Strategie für Deutschland und ein großer Schritt in Richtung länderübergreifende PayPass-Akzeptanz", betonte Jürgen Schübel, Head of Commerce Development MasterCard Europe.

Laut MasterCard gibt es derzeit weltweit mehr als 92 Millionen PayPass-fähige Karten und Geräte an über 311.000 Kontaktlos-Akzeptanzstellen in rund 35 Ländern.

Die Sparkassen rüsten ebenfalls sämtliche Girocards (ehemals EC-Karten) mit der NFC-Technik für kontaktloses Bezahlen aus. Ab 2012 sind Pilotprojekte geplant, unter anderem mit Edeka.