Die Einführung des Euro hat neue Chancen geschaffen. Nun ist die Wirtschaft gefragt, ihre Kommunikationshürden in den unternehmensüber-
greifenden Geschäftsprozessen abzubauen und sich zu elektronischen Abläufen in den Handelsprozessen zu bekennen.

Mit der Einführung des Euro ist der europäische Markt ein wesentliches Stück näher zusammengerückt. "Die gemeinsame Währung darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der europäische Handel weiterhin nach klassischen Mustern läuft", gibt Roland Ebert-Weglehner aus dem Management des E-Business-Anbieters Sterling Commerce, zu bedenken. "Eine moderne Integration der Systeme und Anwendungen, die Geschäftsprozesse deutlich schneller und wirtschaftlicher machen, gehören immer noch zur Ausnahme."

Ebert-Weglehner verweist auf eine Studie von Forrester Research, nach der nur jedes dritte Unternehmen über eine vollständige Backend-Integration aller Anwendungen verfügt. Ein weiteres Drittel hat laut Forrester noch nicht einmal damit begonnen, die internen Systeme zu integrieren. Und obwohl sich die Integration externer Partner als immer wichtiger erweist, ergab eine Studie der Hurwitz Group im vergangenen Jahr, daß gerade einmal 13 % der Firmen die weltweite Integration mit Zulieferern und Händlern als höchste Priorität beim E-Business ansehen.

"Der Euro bringt zahlreiche Vorteile für die Unternehmen im europäischen Wirtschaftsraum mit sich. Gleichzeitig steigt aber auch die Wettbewerbsintensität, deshalb muss es das Ziel sein, Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen durch die gemeinsame Währung zu realisieren", urteilt Ebert-Weglehner. "Die E-Business-Integration ermöglicht es den Unternehmen, flexibler zu werden und schneller auf die raschen Veränderungen in der innereuropäischen Wirtschaft zu reagieren." Dies setze aber voraus, dass die Unternehmen nicht schon an den mangelnden Möglichkeiten ihrer Systeme scheitern. "Der Euro hat ein Zeichen für die Integration in Europa gesetzt und neue Chancen geschaffen. Dies verlangt aber auch Konsequenzen auf der technischen Ebene, indem die Wirtschaft ihre Kommunikationshürden in den unternehmensübergreifenden Geschäftsprozessen abbaut und sich zu elektronischen Abläufen in den Handelsprozessen bekennt." (ST)


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