Nur eine eingeschränkte Internet-Präsenz haben deutsche pharmazeutische Unternehmen. Der Haupthinderungsgrund für den Ausbau des E-Business sind zu 63% Know-how-Defizite.

Nur eine eingeschränkte Internet-Präsenz haben deutsche pharmazeutische Unternehmen. Der Haupthinderungsgrund für den Ausbau des E-Business sind zu 63% Know-how-Defizite.

Dies ist mit ein Ergebnis der Studie "E-Business in der deutschen Pharmaindustrie", das die international tätige Beratungsgruppe Plaut Aktiengesellschaft durchgeführt hat. Ziel war es, Aufschluss über die Verbreitung und Nutzung sowie die erwarteten Effizienzpotenziale von E-Business-Aktivitäten zu geben. Dazu wurden im ersten Halbjahr 2000 240 Unternehmen befragt. Darunter waren sowohl Betriebe aus dem Bereich der verschreibungspflichtigen Arzneimittel als auch Anbieter von OTC- und Generika-Präparaten. Die Fragen wurden zu über 50% vom Top-Management mittelständischer Unternehmen beantwortet, die mit 100 bis 400 Mitarbeitern Umsätze von 100 bis 500 Millionen Mark erzielen.

Die hohe Aktualität des Themas E-Business wird von 87% der pharmazeutischen Unternehmen als "sehr wichtig" bzw. als "wichtig" eingestuft, wobei "im weltweiten Netz" besonders die Bereiche Information (53%) und Einkauf (40%) Priorität haben. Dennoch haben erst 20% der Unternehmen eine B2B-Lösung (Business-to-Business) unter Integration von Internet-Anwendungen aufgebaut. Die E-Business-Anwendung "Verkauf" wird bislang zwar von keinem der befragten Unternehmen praktiziert, aber von 70% als "wichtig" eingestuft. Immerhin planen 53% der befragten Unternehmen, im Verkauf auch auf elektronischem Weg zu expandieren.

Die Gründe für die eingeschränkte Internet-Präsenz der pharmazeutischen Unternehmen sind recht vielschichtig. Für 38% steht die Skepsis in Bezug auf die Sicherheit des Datenverkehrs im Vordergrund. Aspekte wie Unterhaltskosten oder Ressourcen nehmen eine eher untergeordnete Rolle ein. Der dominierende Hinderungsgrund für den Ausbau des E-Business in der deutschen Pharmaindustrie sind zu 63% - so die Plaut-Studie - Know-how-Defizite. Dies führt auch dazu, dass noch keines der befragten Unternehmen eine E-Business-Strategie erfolgreich implementiert hat.

Interessenten erhalten kostenlos die vollständige E-Business-Studie über: Plaut Strategy Consulting GmbH, Tel. 089-96280501, Fax 089-96280555 oder über die Homepage der Beratungsgruppe Plaut Deutschland www.plaut.de. (RS)


FIRMENPROFIL:

Die Beratungsgruppe Plaut, die 1946 von Hans-Georg Plaut gegründet wurde, dessen Methode der Grenzplankosten- und Deckungsbeitragsrechnung zum Standardinstrument der Unternehmensführung geworden ist, hat ihre Kernkompetenzen auf die Bereiche Strategie-, Business- und IT-Consulting/Outsourcing ausgeweitet. Heute gehört die Beratungsgruppe Plaut mit einem Umsatz von rund 230 Mio. Euro in 1999 (i.Vj. 182 Mio. Euro), 45 Tochtergesellschaften in 19 Ländern (Australien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Kanada, Mexiko, Österreich, Polen, Rumänien, Schweiz, Slowakei, Spanien, Tschechische Republik, Ukraine, Ungarn, USA) und weltweit derzeit ca. 1.800 Mitarbeitern als Full-Solution-Provider zu den führenden Consultinggesellschaften.


KONTAKT:

Beratungsgruppe Plaut Deutschland
Manager Marketing & Kommunikation
Heinz-Peter Schneider
Max-von-Eyth-Straße 3
85737 Ismaning/München
Tel. 089-96280-126
E-Mail: heinz.schneider@plaut.de
Internet: www.plaut.de