Management und intakte Unternehmensstrukturen sind das A und O bei der Einführung von E-Business. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Diebold.

Um Digital Business einzubinden, benötigen Unternehmen ein leistungsstarkes Management und eine intakte Unternehmensstruktur. Unternehmensleitung und Belegschaft müssen für Veränderungen im Firmenaufbau und in der Zielsetzung bereit sein. Fähigkeiten wie Integrationsbereitschaft und Offenheit sind ein Muss. Zu diesen Ergebnissen kommt die Diebold-Studie "Wege in die New Economy - wie Unternehmen mit dem Thema Digital Business umgehen".

Autor Björn Menden betont, dass Digital Business nicht dazu geeignet sei, ein marodes Unternehmen aus der Krise zu führen. Nach der Web-Hysterie hat sich die Erkenntnis durchgesetzt: Ohne die alte Welt gibt es keine neue. Gewinner werden laut Diebold etablierte Unternehmen sein, die das Internet erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle integrieren. Diese Unternehmen haben viele der Probleme, an denen die Internet-Unternehmen kranken, schon längst gelöst oder sich mit ihnen arrangiert, so Menden weiter.

Die Unternehmen müssen für E-Business zukunftsorientiert neue Kompetenzen aufbauen - durch Zukauf externer Fähigkeiten oder durch Weiterbildung der Mitarbeiter in internen Schulungszentren. Dabei stehen hierarchische Strukturen notwendigen Innovationen oftmals im Weg. Die entscheidenden Hemmnisse für die Veränderungen liegen in den Unternehmen selbst, denn starre Arbeitsroutine verstellt den Blick für Marktveränderungen, so die Studie. Um Digital Business einzuführen, müssen Unternehmen ihre Ausgangssituation analysieren, Ziele und Visionen definieren. Auf der Basis dieser Daten können dann die notwendigen Veränderungsprozesse gestaltet werden.

"Für Unternehmen, die sich früh und intensiv unter einem klaren Wertschöpfungsfokus mit Digital Business auseinander setzen, bieten sich klare Chancen. Für jeden, der dieses Thema vernachlässigt oder unachtsam aus den Augen verliert, entsteht ein Risikopotenzial, das nicht zu unterschätzen ist", so Björn Menden. Wenn Geschäftsführer und Verantwortliche in der Leitung versäumen, effiziente Strukturen und neue Geschäftsfelder und -modelle für das Unternehmen zu erschliessen, verliert das Unternehmen nachhaltig Wettbewerbsvorteile. Laut Diebold fängt die New Economy nach der Dotcom-Pleite erst an.

Diebold sammelte seit 1999 durch einen Online-Fragebogen auf der Internetseite www.diebold-trend-survey.com Daten für diese Studie. Rund 1.000 Unternehmen unterschiedlicher Branchen haben sich den Fragen gestellt. Mehr als 90% der Unternehmen sind der Auffassung, dass sie von den Auswirkungen der New Economy betroffen sein werden. 1999 erklärten 59% Digital Business zur Chefsache, inzwischen sind es 69%.

Die Studie "Wege in die New Economy - wie Unternehmen mit dem Thema Digital Business umgehen" ist in deutscher Sprache erschienen und kann zum Preis von 190 Euro unter www.diebold.de bezogen werden. (ST)


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