Die Zeiten der halbherzigen Pilotprojekte sind vorbei. Das Internet wird zügig zur Handelsplattform ausgebaut. Die ergibt eine Marktanalyse von Gulp Information Services, München.

Die Zeiten der halbherzigen Pilotprojekte sind vorbei. Das Internet wird zügig zur Handelsplattform ausgebaut. Die ergibt eine Marktanalyse von Gulp Information Services, München.

Der jüngsten Marktuntersuchung des Internet-Pioneers www.gulp.de zufolge stiegen die Projektanfragen für E-Commerce-Lösungen seit dem letzten Quartal 1999 um das 15fache. Unternehmen suchen im Portal für IT-Projekte verstärkt nach IT-Dienstleistern, die ihre virtuellen Handelsplattformen realissieren.

Werben, verkaufen und beraten rund um die Uhr, ohne teures Filialnetz und Personalkosten. Was noch vor wenigen Jahren als kaum realisierbar galt, muss heute als einer der Megatrends der IT-Branche gelten, der elektronische Handel mittels Internet. Die Zahl der Unternehmen, die den Vertrieb ihrer Produkte auf das Internet verlagern und über die eigene Website anbieten, steigt stetig an. Ein lukrativer Markt also. Das haben auch die meisten Unternehmen erkannt und drängen jetzt ins Internet.

Eine aktuelle Marktuntersuchung zum Nachfrageverhalten großer IT-Anwenderfirmen bestätigt den skizzierten Trend. Als Datenquellen wurden die Log-Dateien des Gulp-Dienstleister-Guides analysiert und statistisch aufbereitet. Dieses zentrale Online-Verzeichnis der IT-Dienstleister ist Anlaufstelle für alle Unternehmen, die einen geeigneten Partner für ihre Projekte suchen. Die leistungsfähigsten Dienstleister präsentieren hier ihre Kompetenzen, von der Netzwerkwartung bis zur firmenweiten Implementierung von SAP. Aus den Informationen des Gulp-Dienstleister-Guides lässt sich zuverlässig ableiten, welche Subunternehmer gesucht werden. Mittelbar können so Rückschlüsse auf die Marktentwicklung gezogen werden.

Bezogen auf den Zeitraum von September 1999 bis April 2000 kann eine Steigerung der Nachfrage an E-Commerce-Lösungen um den Faktor 15 verzeichnet werden. Insbesondere Unternehmen aus dem IT/TK-Sektor und dem Finanzdienstleistungsbereich sind bestrebt ihre virtuellen Filialen auf- und auszubauen. Rund 43% der Suchanfragen stammten von Unternehmen des IT//TK-Sektor, Banken und Versicherungen machen 35% aus.

Welches Know-how suchen diese Unternehmen? Die Analyse zeigt, dass gerade für IT-Dienstleister im Bereich Internet-Technologien rege Nachfrage bestand. In Zahlen waren das 12% der insgesamt 8.000 Zugriffe auf den Gulp-Dienstleister-Guide im April. Gerade Internet-Technologien werden für die Realisierung von virtuellen Handelsplattformen benötigt. Die Korrelation bestätigt den übergeordneten Trend: Ecommerce-Lösungen sind der Megatrend.

Es scheint, auf dem E-Commerce-Markt macht sich eine Art Torschlusspanik breit. Unternehmen, die jetzt nich reagieren, laufen Gefahr den Anschluss zu verlieren. Ob die virtuellen Marktplätze auch von den Kunden angenommen und genutzt werden, wird die Zukunft zeigen.


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