Wie die aktuelle Befragung der GFK ergab, ist mit inzwischen 18 Mio. Usern das Wachstum bei der Internet-Nutzung nach wie vor ungebrochen. 9 Mio. haben im letzten Jahr rund eine Milliarde DM im Netz ausgegeben.

Wie die aktuelle Befragung der GFK ergab, ist mit inzwischen 18 Mio. Usern das Wachstum bei der Internet-Nutzung nach wie vor ungebrochen. 9 Mio. haben im letzten Jahr rund eine Milliarde DM im Netz ausgegeben.

Bereits ein Drittel der Deutschen zwischen 14 und 69 Jahren nutzt zumindest gelegentlich das Internet. Neun Millionen Menschen gehören zur Gruppe der "E-Consumer", haben also schon einmal etwas über das Internet gekauft oder bestellt. Dies ist das zentrale Ergebnis der sechsten Befragungswelle des GFK Online-Monitor. Von Mai bis Juli 2000 sind im Auftrag von 15 Unternehmen insgesamt 8.000 Personen befragt worden.

Rund 18 Mio. Menschen zwischen 14 und 69 Jahren "surfen" im Netz, über Internet-Service-Provider oder bekannte Online-Dienste wie T-Online, AOL und CompuServe - von zu Hause, am Arbeitsplatz oder von einem sonstigen öffentlichen Ort aus.

Die GfK Medienforschung veröffentlicht Zahlen zur Internet-Nutzung auf Haushaltsbasis. Demnach besitzen bereits 28% der rund 28 Mio. deutschen Haushalte, in denen mindestens eine Person zwischen 14 und 69 Jahren lebt, einen Internet-Zugang. 9 Mio. Personen haben in den letzten zwölf Monaten ein Produkt online gekauft beziehungsweise eine Dienstleistung über das WWW in Anspruch genommen und dabei ein Umsatzvolumen von über eine Milliarde DM generiert. Damit ist der E-Commerce-Markt im Business-to-Consumer-Bereich in Deutschland in den letzten sechs Monaten geradezu explodiert, wie die GFK mitteilt.

Bekleidung und Schuhe sowie der Kauf von Eintrittskarten für Kino, Theater und Konzert konnten dabei die höchsten Zuwachsraten verzeichnen. Doch gemessen an der Transaktionshöhe sind inzwischen auch der Online-Wertpapierhandel sowie der Kauf von Produkten über Online-Auktionen zu beachtenswerten Märkten herangewachsen. Die in den früheren Wellen zu beobachtende Verbreitung des Internet unter weiteren Bevölkerungsschichten hat ein wenig an Tempo verloren. So hat sich an der demografischen Struktur der WWW-User kaum etwas geändert. Nach wie vor handelt es sich bei ihnen um einkommensstarke, formal hoch gebildete Personen in guten beruflichen Positionen. Der Anteil der Frauen ist inzwischen bei 40% angelangt und dürfte sich bald ihrem Bevölkerungsanteil angeglichen haben. Bei den 14- bis 19-Jährigen ist dies jetzt schon nahezu der Fall.

Der GfK Online-Monitor sieht sich in Bezug auf Fragenkatalog und Anzahl der Befragten als die umfassendste Nutzerstrukturerhebung in Deutschland. Sie wird seit 1997 zwei Mal pro Jahr durchgeführt, um die Veränderungen des Internet-Marktes abbilden zu können. (RS)


FIRMENPROFIL:

Die GfK-Gruppe, weltweit eines der führenden Marktforschungsunternehmen, hat 1999 in den vier Geschäftsfeldern ‚Consumer Tracking´, ‚Non-Food Tracking´, ‚Medien´ und ‚Ad Hoc Forschung´ einen Gesamtertrag von 389 Millionen Euro (1998: 318 Millionen Euro) erzielt. Die GfK-Gruppe umfasst neben 14 deutschen Tochterunternehmen und Beteiligungen in Nürnberg und Frankfurt am Main weltweit über 90 Unternehmen und Beteiligungen in über 40 Ländern. Von den derzeit mehr als 4.100 Beschäftigten arbeiten etwa 1.350 in Deutschland. Weitere Informationen unter www.gfk.de.


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