Zum Jahrtausendwechsel ist Triest in sein "digitales Kleid" geschlüpft und nennt sich nun "Trieste città digitale". Die Internet-Plattform www.tcd.it ist in Zusammenarbeit mit Kataweb, Cassa die Risparmio, Acegas und der Stadtverwaltung von Triest entstanden.

Zum Jahrtausendwechsel ist Triest in sein "digitales Kleid" geschlüpft und nennt sich nun "Trieste città digitale". Die Internet-Plattform www.tcd.it ist in Zusammenarbeit mit Kataweb, Cassa di Risparmio, Acegas und der Stadtverwaltung von Triest entstanden.

Das Internet-Portal www.tcd.it ("Trieste città digitale") soll zum einen die Kommunikation zwischen den Stadtbewohnern und der Stadtverwaltung erleichtern und zum anderen einen speziellen Service in der Wirtschaft anbieten. Die Plattform setzt mit Unterstützung der regionalen Telefongesellschaft Estel auf eine Breitbandnutzung im Netz, mit der auch multimediale Aktivitäten unterstützt werden sollen.

Zunächst als reines Informations-Portal startet www.tcd.it mit Stadtinfos, Veranstaltungen und Verkehrsplänen und der Stadtchronik der Triester Lokalzeitung "Il Piccolo", um eines Tages den Triestern auch eine Plattform zu bieten, die den Gang zur Behörde ersparen könnte. (KM)


BREITBAND:

Die Industrie hat einen Engpass in den Leitungen des Internets ausgemacht und auch die Lösung für dieses Problem gefunden: das Breitband. Das sind alle Verbindungen, die mehr als 128.000 Bit pro Sekunde übertragen, also mehr als ISDN.
Noch sind die Breitband-Anwendungen technisch unterteilt: Bei den Ein-Weg-Systemen werden die Daten wie in einer Einbahnstraße aus dem Netz auf den hauseigenen PC geladen. In einem Zweiwege-System sind dagegen interaktive Internet-Anwendungen möglich. Ein solches Zwei-Wege-System ist ADSL. Die "Asymmetric Digital Subscriber Line" beschreibt eine Übertragungstechnik, die auf herkömmlichen Kupferdoppelader-Leitungen höhere Datenübertragungsraten ermöglicht. ADSL ist insofern asymmetrisch, als der “Downstream”, also der Kanal vom Sender zum Empfänger, mit Geschwindigkeiten von bis zu 8 MB je Sekunde arbeitet. Der so genannte Rückkanal, den der Surfer bedient, kann bis zu 768 KB pro Sekunde transportieren, und ist mithin deutlich kleiner. Die Deutsche Telekom etwa führt dieses Angebot unter der Marke T-DSL.