Eine Studie des amerikanisch-israelischen Sicherheitsdienstleisters Blue Security warnt Online-Unternehmen eindringlich davor, E-Mail-Adressen ihrer Kunden als Passwort-Reminder oder im Registrierungsprozess einzusetzen. Dadurch könnte es Online-Betrügern erleichtert werden, ein genaues Profil ihrer potenziellen Opfer zu erstellen.

Eine Studie des amerikanisch-israelischen Sicherheitsdienstleisters Blue Security warnt Online-Unternehmen eindringlich davor, E-Mail-Adressen ihrer Kunden als Passwort-Reminder oder im Registrierungsprozess einzusetzen. Dadurch könnte es Online-Betrügern erleichtert werden, ein genaues Profil ihrer potenziellen Opfer zu erstellen. "Hostile Profiling" nennen Experten diese Methode, durch die die betrügerischen E-Mails viel genauer und "persönlicher" formuliert werden können.

E-Mail-Betrüger, so genannte Phisher, versuchen ihre Opfer mittels E-Mails auf gefakte Websites zu locken. Je echter diese E-Mails ausschauen, desto größer sind die Chancen, dass die arglosen User darauf hineinfallen. E-Mails, die etwa den Namen des Empfängers oder eine persönliche Anrede enthalten und auf Kaufvorlieben Bezug nehmen, haben diesbezüglich eine höhere Erfolgsrate. (KC)