Mit dem japanischen mobilen Internetdienst "i-mode" will E-Plus den entscheidenden Schritt hin zu einem universellen Standard für mobiles Multimedia in Deutschland machen. Der Mobilfunkbetreiber erhofft sich dabei ein "Massengeschäft".

Mit dem japanischen mobilen Internetdienst "i-mode" will E-Plus den entscheidenden Schritt hin zu einem universellen Standard für mobiles Multimedia in Deutschland machen. Der Verkauf von i-mode startet am 16. März 2002 bei bundesweit mehr als 840 Mobilfunkhändlern. "Wir werden i-mode in Deutschland zum Massengeschäft machen", ist Uwe Bergheim, Vorsitzender der E-Plus-Geschäftsführung, zuversichtlich.

Mit i-mode haben Nutzer die Möglichkeit, vielfältige Informationen aus den Bereichen News, Finanzen, Wetter, Sport etc. direkt über ein Handset abzurufen. Handelsübliche Handys sind allerdings nicht i-mode-kompatibel. In Farbe und mit Sound sind die Inhalte zurzeit lediglich über das neue Handset "n21i" von NEC abrufbar. Nach Herstellerangaben erscheinen die Angebote zudem ohne lange Einwahlzeiten nahezu in Echtzeit auf dem Bildschirm des Handsets.

Nach Informationen von E-Plus geht i-mode mit mehr als 60 Content-Angeboten auf über 500 Sites an den Start. Zu den Content-Lieferanten zählen unter anderem Spiegel Online, Comdirect, die Deutsche Bahn und Falk Online ans Ziel. E-Plus ist überzeugt, dass die schon zum Start hohe Anzahl der Content-Lieferanten auf das einfache und erfolgreiche Geschäftsmodell zurückzuführen ist. Dank der einfachen Programmiersprache könnten die Anbieter ohne großen Kostenaufwand ihre Offerten unterbreiten.

i-mode basiert auf der Internet-Sprache i-html, einer Vorstufe des künftigen gemeinsamen Standards aller europäischen Mobilfunkanbieter WAP 2.0. Bei der Entwicklung von i-mode für den deutschen Markt hat E-Plus mit NTT DoCoMo kooperiert. Der japanische Mobilfunkkonzern ist mit 15% am E-Plus Mehrheitsgesellschafter KPN Mobile beteiligt. Die enge Zusammenarbeit mit NTT DoCoMo soll E-Plus und der gesamten KPN Mobile-Gruppe einen Innovations- und Zeitvorsprung auf dem Gebiet mobiler Multimediadienste in Europa sichern. (ST)

Mehr Informationen zum Thema finden Sie im aktuellen CYbiz Magazin (März 2002): "Mobile Zeiten - CeBIT-Trends: Vom Desktop-PC zum Handy-Computing".


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