Von einem eigenen E-Shop versprechen sich viele Unternehmen immense Umsatzsteigerungen. Welche finanzielle Risiken E-Commerce mit sich bringt, zeigt die Unternehmensberatung Dr. Helbig & Partner in einer neuen Studie auf.

Von einem eigenen E-Shop versprechen sich viele Unternehmen immense Umsatzsteigerungen. E-Commerce birgt jedoch zahlreiche finanzielle Risiken. Die Unternehmensberatung Dr. Helbig & Partner International Consulting will mit seiner jetzt veröffentlichten Studie "50 Ways to lose your Money on the Internet" einen Gesamtüberblick über die finanziellen Risikofaktoren des E-Commerce vorlegen.

Dabei kommen die Berater von Dr. Helbig & Partner zu dem Ergebnis, dass nicht nur klassische Old-Economy-Risiken wie Produkthaftung, Preiskrieg oder Personalkosten den Online-Handel erschweren. Auch New-Economy-Risiken wie Online-Zahlungsverfahren, Hacker-Vandalismus oder der Technologiewandel erforderten ein hohes Maß an Sicherheit und Kontrolle.

"Die richtigen Security-Standards sind das entscheidende Kriterium für Umsatzerfolg im E-Commerce. Entsprechende Investitionen für Technologie und Beratung minimieren die Risiken und fördern das Vertrauen der Kunden", so Thomas Alex-Böckenfoerde, Consultant und Spezialist für elektronische Zahlungsverfahren bei Dr. Helbig & Partner.

Die Risiken im E-Commerce ergeben sich laut Studie besonders durch das Zusammenwirken vier verschiedener Ebenen, die jeweils unterschiedliche Interessen vertreten: Anbieter und Händler, Provider/Betreiber, Technologielieferanten und Endkonsumenten. Die untereinander verknüpften Geschäftsbeziehungen eröffneten neue Sicherheitsrisiken, die häufig Einbußen eigenen und fremden Kapitals zur Folge hätten. Mangelnde Berücksichtigung dieser Risiken könnten Absatzpotenzial und Erfolg eines E-Shops erheblich reduzieren. Die Anbieter elektronischer Marktplätze sollten sich, so der Rat von Dr. Helbig & Partner, beispielsweise schon im Vorfeld der Planung gründlich mit den Marktstrukturen auseinandersetzen.

Laut Studie sind nicht nur die Art der Zahlungsverfahren und Schwierigkeiten mit den Endkunden, die etwa Rechnungen ignorieren oder auch fremde Zahlungsdaten verwenden, entscheidende Risikofaktoren. Auch die Kostenexplosion bei der Nutzung von Dienstleistungen, die auf neuer Technologie und Infrastruktur basierten, könnten dem Unternehmen finanzielle Einbußen bescheren. Geringe Anwenderfreundlichkeit und unzureichende Logistik machten den Absatz schleppend, so die Hamburger Unternehmensberatung. Hinzu kämen Hacker-Vandalismus sowie unzuvelässige Betreiber, die die Sicherheit von Firmen- und Kundendaten gefährdeten.

Dr. Helbig & Partner kommt daher zu dem Ergebnis, dass sicherheitsrelevante Überlegungen unbedingt in die Konzeption für E-Commerce-Projekte einbezogen werden müssen. Wichtig sei hierbei vor allem, das Kundenvertrauen zu gewinnen, eine sichere Shop-Architektur allein sei nicht ausreichend. (ST)


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