Die meisten Ebay-Händler rechnen damit, ihre Umsatzziele 2014 zu erreichen. Unterdessen wachsen Online- und Offlinehandel immer mehr zusammen, zeigt eine Umfrage des Marktplatzbetreibers.

Die Ebay-Händler sind am Ende dieses Jahres zuversichtlich und rechnen mit einem gut laufenden Weihnachtsgeschäft. Rund vier von zehn Händlern (39 Prozent) gehen davon aus, dass sie den Weihnachtsumsatz des vergangenen Jahres halten können. Weitere 46 Prozent sind sogar überzeugt, dass sich ihre Umsätze in den letzten Wochen dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr erhöhen werden, meldet der Marktplatzbetreiber. Mehr als ein Viertel der Händler (27 Prozent) rechnet damit, dass das Weihnachtsgeschäft mehr als 20 Prozent des Gesamtumsatzes in 2014 ausmachen wird.

Knapp Dreiviertel der Ebay-Händler (73 Prozent) rechnen damit, ihre gesteckten Umsatzziele für das Jahr 2014 zu erreichen. Fast die Hälfte (47 Prozent) geht sogar davon aus, dass sie ihre gesteckten Umsatzziele "ohne Weiteres" erreichen werden.

Die Ebay-Händler verkaufen nicht nur an Kunden im Inland: 29 Prozent der Befragten erwartet im diesjährigen Weihnachtsgeschäft einen Anstieg der Exporte im Vergleich zum Vorjahr, 41 Prozent rechnen mit gleichbleibenden Exportumsätzen.

Zukunft Multichannel

Vier von zehn Händlern (41 Prozent) betreiben zusätzlich zum Handel im Internet auch stationären Handel - die meisten von ihnen (59 Prozent) betrieben dabei zuerst das stationäre Geschäft und haben anschließend mit ihrem Onlinehandel gestartet. 43 Prozent der Befragten glauben fest, dass der Onlinehandel den stationären Handel zukunftsfähiger macht. Fast jeder zweite der online und offline tätigen Händler (48 Prozent) sieht im E-Commerce eine Ergänzung und zusätzliche Einnahmemöglichkeit zum Ladengeschäft.

34 Prozent der Ebay-Händler erzielen den Hauptteil ihres Umsatzes über den Onlinehandel. 16 Prozent der Ebay-Händler, die auch stationär tätig sind, sagen sogar, dass erst durch den Onlinehandel der Erhalt des stationären Geschäfts ermöglicht wird. Im aktuellen Weihnachtsgeschäft erwirtschaften die auf mehreren Kanälen tätigen Händler jeweils rund die Hälfte Ihrer Umsätze online (49 Prozent) beziehungsweise offline (51 Prozent).

"Die Tatsache, dass das mehr als 40 Prozent der befragten eBay-Händler auch stationär verkaufen, zeigt einmal mehr, dass die Kanäle immer stärker zusammenwachsen und die Zukunft im Multichannel-Handel liegt", kommentiert Stephan Zoll, Vice President Ebay-Deutschland, die Ergebnisse der Befragung. "Mit unseren Angeboten, wie zum Beispiel seit Kurzem auch Click & Collect, ist es unser erklärtes Ziel, Händler dabei zu unterstützen, im Multichannel-Umfeld erfolgreich zu sein," wirbt der Manager für die Möglichkeit, online bestellte Ware in der Filiale des Verkäufers abzuholen.

Zur Umfrage

Die Befragung fand im Rahmen telefonischer Interviews durch das Befragungsinstitut TNS Emnid vom 20. bis 31. Oktober statt. Befragt wurden Händler unterschiedlicher Branchen mit einem jährlichen Umsatz bei Ebay von unter 50.000 Euro (21 Prozent der Befragten), unter 100.000 Euro (32 Prozent) und mehr als 100.000 Euro (47 Prozent).