Audi lässt keine Nische aus: Neben dem A 5 Cabrio schicken die innovativen Ingolstädter ab Mai 2009 auch einen A 4 Avant für Dienstwege abseits des Asphalts ins Rennen.

Getreu der Vorgabe des größeren A 6 allroad quattro, der seit dem Jahre 2000 in zwei Generationen 125.000 Käufer fand, ist nun auch der Mittelklasse-Bestseller mit 3,7 Zentimeter mehr Bodenfreiheit und Gelände-Optik zu Preisen ab 37.100 Euro bestellbar. „Ein Novum in diesem Segment", wie Audi-Chef Rupert Stadler die jüngste Novität stolz ankündigt. 

Für den Basispreis steht der stets allradgetriebene Kombi allerdings erst ab Herbst 2009 in Verbindung mit dem 2,0 Liter-Diesel (105 kW/143) zur Wahl. Zunächst startet die Preisliste bei 38.950 Euro für den Vierzylinder-Selbstzünder mit 125 kW/170 PS. Der 3,0-Liter-TDI, ein kraftvoller Sechszylinder mit 176 kW/240 PS zum Preis von 45.550 Euro und der 2,0-Liter-Turbo-Benziner (155 kW/211 PS; 42. 550 Euro) runden das Angebot ab.

Der Ottomotor wird serienmäßig mit dem Automatik-Getriebe „S-tronic" ausgeliefert, für den 3,0 TDI steht die Sieben-Gang-Schaltung für 2.150 Euro als Option zur Wahl.

Neues Navigationssystem

Mit der Einführung des A 4 Allroad hält auch ein neues Navigationssystem mit dreidimensionaler Anzeige von Sehenswürdigkeiten Einzug in die Audi-Palette. Start-/ Stopp-Funktion und ein Effizienzprogramm, das dem Fahrer im Bordcomputer unter anderem den richtigen Schaltzeitpunkt anzeigt, stehen für die 2,0-Liter-Versionen zudem zur Verfügung. Das Programm überwacht die Energieströme im Auto, zeigt den Bedarf der wichtigen Stromverbraucher an und gibt Tipps, wie: „Beifahrer-Sitzplatzheizung ausschalten!" wenn kein Mitfahrer anwesend ist.

490 Liter Kofferraum-Volumen, ein Wendeladeboden für den Transport schmutziger Gegenstände und die erhöhte Anhängelast (bis zu 1.900 kg beim 3,0 Liter TDI) unterstreichen die Alltagstauglichkeit des 4,72 Meter langen allroad quattro

Bernd Nusser