Nachdem „ehammer“ in der vergangenen Woche sein Geschäft aufgegeben hat und seine Mitglieder seitdem zu ricardo.de weiterleitet, schliesst jetzt auch die Münchener Itrade AG ihr Handelsnetzwerk, das zuletzt über mehr als 50.000 Mitglieder verfügte.

Nachdem "ehammer" in der vergangenen Woche sein Geschäft aufgegeben hat und seine Mitglieder seitdem zu ricardo.de weiterleitet, schliesst jetzt auch die Münchener Itrade AG ihr Handelsnetzwerk, das zuletzt über mehr als 50.000 Mitglieder verfügte.

Ab sofort wird den Itrade-Mitglieder empfohlen, sich bei ricardo.de zu registrieren und ihren Handel auf der Plattform dieses Online-Auktionators fortzusetzen. Matthias Schmidt-Pfitzner, Vorstand der ricardo.de AG: "Dass nach andsold und ehammer mit Itrade ein weiteres Online-Auktionshaus aufgibt, ist ein deutliches Zeichen für die Konsolidierung des deutschen Marktes für Online-Auktionen. Durch die Fusion der ricardo.de AG mit QXL.com plc haben wir einen entscheidenden Vorteil: Präsenz in 13 europäischen Ländern und die nötige Stärke, um uns in diesem Markt erfolgreich zu positionieren."

ricardo.de ist am 7. März auf eine gemeinsame technische Plattform mit QXL migriert und in diesem Zusammenhang mit einer neugestalteten Seite online gegangen. Obwohl der Online-Auktionator angeblich rund 1.1 Mio. Mitglieder hat, geht es dem deutschen Marktführer Presseberichten zu Folge aber auch nicht blendend: So soll ricardo.de in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2000/2001 einen „außergewöhnlichen Verlust“ von 15 Mio. Euro erwirtschaftet haben. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es "nur" 3,7 Mio. Euro. Das Unternehmen begründet dies mit den Restrukturierungsmaßnahmen, die in der Fusion mit dem britischen Online-Auktionshaus QXL.com mündeten. (DS)