Für kleine Unternehmen ist Buchhaltung & Co. eine lästige Pflicht. Die Radbeleuchtungs-Profis von Supernova lassen sich deshalb von einer Software helfen.

1997 gründete der damalige Design-Student und Amateur-Radsportler Marcus Wallmeyer das Unternehmen "Supernova Design", damals noch mit Sitz bei Offenburg. Die heutigen Freiburger entwickeln und verkaufen Fahrradbeleuchtung für Amateur- und Profi-Biker. Aus der "Zwei-Mann-Studentenbude" wurde schnell ein professionelles Unternehmen mit derzeit rund 1.000 Kunden.

Die Büroarbeit ist für die Fahrradfans allerdings nach wie vor eher lästige Pflicht. "In der Anfangsphase ging es manchmal chaotisch zu, und wir haben viel improvisiert", erinnert sich sagt Gregor Arndt, Vertriebsleiter bei Supernova. "Das können wir uns heute nicht mehr leisten. Wir mussten Ordnung und Strukturen in den Laden bringen." Und so setzen die Lichtexperten nun auf die kaufmännische Komplettlösung Lexware Financial Office Pro.

Wachstum stellte Anforderungen an IT

 Das Unternehmen befindet sich selbst in Krisenzeiten auf Wachstumskurs, "denn Licht braucht man immer", sagt Arndt. Viele Supernova-Leuchten genießen offenbar Kultstatus unter ambitionierten Radfahrern. Zielgruppe für die Hightech-Leuchten sind Radsportler, die bisher auch mit Lampen trainiert haben, aber nicht ständig den Akku laden wollen. Mit der Größe des Unternehmens stiegen auch die Anforderungen an die IT. "Als Supernova noch aus zwei Mitarbeitern bestand, benutzten wir für die Buchhaltung eine einfache Software", erinnert er sich.

Mit steigenden Auftragseingängen und wachsender Mitarbeiterzahl sah man sich dann nach einer professionelleren Lösung um. "Die Einstiegssoftware reicht für eine kleine Firma. Mit unserem Volumen stießen wir jedoch an die Grenzen und es schlichen sich zunehmend Fehler ein", berichtet Arndt.

 

Positiver Effekt auf die Kundenzufriedenheit

 Supernova beschäftigt heute sieben Mitarbeiter und unterhält internationale Geschäftsbeziehungen. Die IT-Landschaft im Büro besteht aus einem Laptop und drei Office-PCs, von denen einer als zentraler Server dient. Die neue kaufmännische Software setzen die Fahrradfans für die Kundenverwaltung, Fakturierung und Buchhaltung sowie zur Bestandsverwaltung und Bestellung von Ware ein. Damit sei nicht nur die Kundenzufriedenheit gestiegen, sondern auch die Effizienz, da nun mehrere Personen gleichzeitig mit der Software arbeiten könnten. Zum Einsatz kommt unter anderem auch die Software Microsoft Office.

"Wir haben inzwischen Kunden und Lieferanten aus aller Welt", sagt Arndt. "Um im globalen Markt mithalten zu können, muss man flexibel sein - und auch ordentlich arbeiten."