Schnell, günstig und auf jeden Fall mit Liste: Eine Studie zeigt, wie die deutschen Konsumenten einkaufen.

Einkaufslisten sind beliebt bei der Einkaufsplanung: 83 Prozent der Konsumenten schreiben einen Papier-Einkaufszettel, hat das Berliner Institut für Innovationsforschung (Bifi) in einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des App-Anbieters "Wunderkauf" herausgefunden. 16 Prozent machen sich demnach die Einkaufsliste im Kopf und 12 Prozent nutzen dafür eine App. Betrachtet man nur die Befragten, die jünger als 50 Jahre sind, steigt die App-Nutzung für Einkaufszettel auf 23 Prozent.

Von den 91 Prozent, die mit einer Liste einkaufen gehen, schreiben sich der Umfrage zufolge 83 Prozent Sorten oder Oberbegriffe auf. 46 Prozent ergänzen die Angaben mit Stückzahlen und 22 Prozent mit Mengenangaben. Ein Fünftel (22 Prozent) schreibt demzufolge die gewünschten Marken oder die Produktnamen dazu.

Fast alle gehen einmal in der Woche einkaufen

Mit 98 Prozent gehen fast alle Befragten mindestens einmal in der Woche Einkaufen. Trotz aller Planungen machen aber fast drei Viertel (72 Prozent) mindestens einmal pro Woche einen spontanen Einkauf. Zwei Drittel gehen sogar zwei bis vier Mal in der Woche Einkaufen.

Als wichtigsten Grund für die Auswahl des Geschäfts gibt gut jeder zweite Befragte an, dass dort der Einkauf besonders schnell geht. An zweiter Stelle stehen preisgünstige Produkte. Drittwichtiges Kriterium ist, dass der Supermarkt oder Discounter auf dem Weg liegt. Eine große Produktauswahl ist nur der viertwichtigste Grund für die Wahl des Ladens. Ob das Geschäft spezielle Produkte führt, spielt der Umfrage zufolge für die Wenigsten eine Rolle.

Nur jeder zehnte Konsument geht gern einkaufen, gar nur 3 Prozent sehr gern. Fast die Hälfte kauft demnach ungern oder sogar sehr ungern ein. Allerdings wird das typische Einkaufserlebnis als eher wichtig und erfreulich und entspannt als positiv beschrieben.