Im Beschaffungs-Center der BASF AG wurde der Einkauf von Dienstleistungen für den Bau einer neuen Anlage per Internet-Auktion demonstriert.

Im Beschaffungs-Center der BASF AG wurde am 18. September 2000 der Einkauf von Dienstleistungen für den Bau einer neuen Anlage per Internet-Auktion demonstriert. Die Dienstleistungen, die über das Internet eingekauft wurden, umfassen die Montage der Maschinen, Apparate und Rohrleitungen, des weiteren alle Isolier- und Anstricharbeiten. Das Auftragsvolumen umfaßte einen Wert von über 6 Millionen Euro.

Die Dauer der Auktion wurde auf eine halbe Stunde limitiert, in der die vier Firmen, die zuvor von der BASF ausgewählt wurden, ihre Gebote abgeben konnten. Den einzelnen Teilnehmern blieb während der Auktion unbekannt, wie viel ihre Konkurrenten bereits geboten hatten, jedoch wurden sie darüber informiert, an wievielter Stelle ihr eigenes Gebot rangierte. Das Angebot, welches schließlich den Zuschlag erhielt, mußte für einen Zeitraum von mindestens fünf Minuten ununterboten geblieben sein.

"Ich schätze, dass sich die Zeit, die zwischen Ausschreibung und Vertragsabschluß vergeht, auf diese Weise halbieren läßt", nennt Karl May, bei der BASF verantwortlich für die Beschaffung von Dienstleistungen, einen der Vorteile für Bieter und Käufer. Die Anbieterfirmen hätten überdies die Chance, dass sie mit ihren Mitbewerbern in direkte Konkurrenz treten könnten.

Die Auktionsplattform für die virtuelle Versteigerung stellte der Internet-Dienstleister Portum zur Verfügung. (KC)


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