Nun gibt es die "Kaiser-Karte": Das Vorteilprogramm der "Bild"-Zeitung ist ein Experiment, an dem auch Rewe, C&A und Karstadt teilnehmen.

Ab diesem Montag ist die neue "Kaiser-Karte" von "Bild" erhältlich. Damit können Verbraucher für einen begrenzten Zeitraum Sonderangebote und Rabatte nutzen, die sie bei verschiedenen Anbietern direkt an der Kasse einlösen. Die einzelnen Aktionen werden in den Titeln des Axel Springer-Verlags beworben.

Bei der gemeinsamen Aktion von Axel Springer und dem deutschen Fußballidol und "Bild"-Kolumnisten Franz Beckenbauer beteiligen sich nicht nur die Deutsche Post, Vodafone und die Brauerei Erdinger, sondern auch die Händler C&A, Karstadt Sport und Rewe. Die Aktion läuft bis Mitte Juli.

Die Karte muss nur an der Kasse vorgezeigt werden, eine vorherige Registrierung ist nicht notwendig. Nutzer, die sich registrieren, haben jedoch zusätzliche Vorteile und können unter anderem an Gewinnspielen teilnehmen.

Vier Millionen Karten werden verteilt

"Wir haben noch kein Bonusprogramm - die Kaiser-Karte ist deswegen ein willkommener Anlass für uns, die Wirkung einer Kundenkarte zu testen", sagte C&A-Pressesprecher Torsten Rolfes im Gespräch mit derhandel.de.

Die "Franz Beckenbauers Kaiser-Karte" wird in einer Auflage von vier Millionen Exemplaren über rund 65.000 Pressehändler bundesweit verteilt.

Wie viel die Partner der Kaiser-Karte für ihr Engagement bezahlen müssen, ist nicht bekannt. "Sehr wahrscheinlich dürfte der Gegenwert der Aktion im siebenstelligen Bereich liegen", mutmaßt das Marketing-Fachmagazin Horizont.

Dafür werde den Partnern Exklusivität in ihrem jeweiligen Produkt-Segment und rund 32 Millionen potenzielle Kontakte pro Woche über die beteiligten Medien von Axel Springer zugesichert, schreibt das Blatt.