Auf Grund der Entwicklungen im Internet werden tendenziell die Einkaufsverbände und der Einzelhandel zu den Verlierern gehören. Zu diesem Ergebnis gelangte eine Studie von KSA Deutschland zum Thema "E-Business und die Zukunft des Kerngeschäfts".

Auf Grund der Entwicklungen im Internet werden tendenziell die Einkaufsverbände und der Einzelhandel zu den Verlierern gehören. Zu diesem Ergebnis gelangte eine Studie von KSA Deutschland zum Thema "E-Business und die Zukunft des Kerngeschäfts".

Den Ergebnissen zufolge sollen in den kommenden Jahren mehr als die Hälfte der traditionellen Einkaufsverbände durch virtuelle Communities ersetzt werden.

416 Unternehmen aus der gesamten Wertschöpfungskette, das heißt Vorlieferanten, Logistiker, Hersteller, Einkaufsverbände und Einzelhändler aus dem Konsumgüterbereich waren befragt worden.

Vor dem Hintergrund, dass es schon jetzt rund 1,6 Milliarden Web-Seiten im Internet gibt und alle 24 Stunden 3,2 Millionen Seiten hinzukommen, wird ein rasantes Wachstum in den kommenden Jahren für die Entwicklung vorausgesagt.

Die bisherige Rolle des traditionellen Einzelhandels wird künftig zu einem großen Teil von den Herstellern selbst sowie von virtuellen Einzelhändlern übernommen. Dabei gelte: Je austauschbarer und vergleichbarer das Produkt, desto höher das Potenzial für virtuelle Einzelhändler. Diese werden sich demnach insbesondere in den Bereichen Medien, Telekommunikation, technische Konsumgüter und Touristik etablieren.

Zu den Gewinnern sollen die Hersteller gehören, die über die direkte Kundenansprache sehr gezieltes, individuelles Marketing betreiben können. Logistiker, die es verstehen, sich auf die komplexen Anforderungen der ‚Erfüllung' optimal einzustellen, werden demnach die Hautprofiteure der Internet-Revolution sein.

E-Business wird insgesamt zu sinkenden Verkaufspreisen, einer höheren Kundentransparenz und größerer Sortimentsvielfalt führen. Unternehmer, die nicht sofort eine grundlegende E-Marketing/-Vertriebsstrategie umsetzen, verlören durchschnittlich 13% ihres Umsatzes. Im Einkauf lägen besondere Chancen des E-Business: Wer jetzt mit E-Procurement startet, erzielt rund 12% günstigere Beschaffungspreise. Basis dafür wäre die zunehmende Internationalisierung, die wachsende Nachfragebündelung und die höhere Lieferantentransparenz. Der bessere Informationsaustausch und die Beschleunigung von Prozessen auf Grund des Internet würden Kosten- und Zeitaufwand erheblich reduzieren.

Unternehmen, die ihr Supply-Chain-Management daher über das Internet realisieren, erzielen Kostensenkungen und Zeitersparnis in Höhe von etwa 21%.


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