Der Januar gilt als schwieriger Monat im Handel, doch nach den vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamts konnte die Branche deutlich zulegen.

Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland setzten im Januar 2013 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nominal 4 Prozent und real 2,4 Prozent mehr um als im Januar 2012.

Beide Monate hatten jeweils 26 Verkaufstage. Im Vergleich zum Dezember 2012 ist der Umsatz im Januar 2013 kalender- und saisonbereinigt nominal um 2,9 Prozent und real um 3,1 Prozent gestiegen.  Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im Januar 2013 nominal 5,9 Prozent und real 3,2 Prozent mehr um als im Januar 2012.

Dabei lag der Umsatz bei den Supermärkten, SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten nominal um 6,1 Prozent und real um 3,4 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Im Facheinzelhandel mit Lebensmitteln wurde nominal 3,8 und real 0,6 Prozent mehr umgesetzt als im Januar 2012. 

Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln lagen die Umsätze im Januar 2013 ebenfalls nominal (+ 2,3 Prozent) und real (+ 1,6 Prozent) höher als im Januar 2012.

Der Handel mit Textilien, Bekleidung, Schuhe und Lederwaren legte nach den offiziellen Statistiken im Vergleich zum Januar 2012 um real 1,7 Prozent zu, Einrichtungsgegenstände, Haushaltsgeräte, Baubedarf büßten 0,5 Prozent ein, der "sonstiger Einzelhandel" (Bücher, Schmuck, etc.) legte um real 1,7 Prozent zu. Nach Destatis-Zahlen konnten Internet- und Versandhandel um 5,8 Prozent zulegen.